Weibliche und männliche Wesen im autoritären Totalitarismus
Wir leben in einer Welt autoritärer Mächte. Die Gleichgültigkeit grassiert, wenn ein tödliches Regime wie jenes von George W. Bush um sich greift und alles Andere zum Terrorismus erklären will. 50 Jahre lang konnte der tumbe Kapitalismus à la Karl Popper, Greenspan und allen späten Wirtschaftstheoretikern mit einem idiotischen Freiheitsbegriff von "Liberalismus" und "Freiheit" die Welt kaputt regieren, systematisch und ohne jeden Ansatz von Vorsorge und Menschlichkeit für die kommenden Generationen vernichten. Unsere Kindeskinder werden keinen Fuss mehr auf den Boden bringen können.
Die Amerikaner nehmen für sich in Anspruch zu wissen, was "Demokratie" ist. Sie haben keine Ahnung. Was sie praktizieren und der ganzen Welt verkaufen wollen, ist nichts anderes als eine "Diktatur der dummen Mehrheiten". Eine Menschheit, die sich ernährt aus verfälschenden Murdoch-Medien (ich meine ALLE Medien der Welt) und sich einen Sinn für Realität angeeignet hat, der mit der Wirklichkeit überhaupt nichts mehr gemein hat, kann nur noch Mehrheiten bilden, die Idioten wie Bush, Putin, Chirac, Blair - und eigentlich alle Stumpfsinnigen der Welt an die Tröge der Machtpolitik vorlassen. Zu spät werden sie erkennen, dass tumbe Mehrheiten und ihre "demokratische" Willensbildung nur einer globalen Weltvernichtung zudienen durften.
Es ist ganz klar: Der jetzige Lebensstil vernichtet die letzten verfügbaren Ressourcen und Energiestoffe, diese werden unbezahlbar in den nächsten 20 Jahren und dann ist fertig lustig mit diesem irren Konsumismus, unter einer öden Geldwirtschaft. Und gleichzeitig wird dieser gigantische Wertverzehr geführt haben zu:
- Enorme Staatsverschuldungen, die die Börsen, Banken, Versicherungen, Altersvorsorgen und alles Ersparnissysteme zum Erliegen bringen und kollabieren lassen.
- Die in die Milliarden gehende tonnen-schwere Last von vergastem Benzin, Heizöl, Industrieöl, Diesel, Kerosin wird sein Werk getan haben: Ungeheure Energieaufladung, die sich entladen wird in Klimakatastrophen, ungeheuren Stürmen, Trockenheiten und anderen ökologischen Wahnsinn, der sich immer mehr verstärken wird, bis lange nach Zeit, wenn auch noch der letzte Öltropfen vergast sein wird.
- Die Verdummung der Massen durch eine der Natur widerlaufende Wissenschaft und eines "menschgerechten" Wahnsinns mit Namen: "Alles ist machbar" wird sich durch keinen Paradigmenwechsel im Denken mehr korrigieren lassen. Auch eine echte Kultur, die diesen Namen verdienen sollte, besteht nur noch dem Schein nach. Alles ist "gleich-gültig" geworden; Echte Kunst, echte Literatur ist von Fräuleinwundern und Grass-Bluff nicht mehr zu unterscheiden.
- Das Primat der Wirtschaft wird sich als das erweisen, zu was es sich unter allen Wirtschaftstheorien bis zum verdammenswürdigen Karl Popper entwickelte: Eine verquere Art von "Freiheit" und "Reichtum". Es ist eine "als ob - Welt" geworden: Als ob Wirtschaft wie von selbst, im Sinne der Neo-Liberalisten, eine gerechte und reiche Welt erzeugen müsste.
Und von dieser Wirtschaft möchte ich nun schreiben, und zwar in bezug auf die Geschlechtlichkeit. Es ist ein Riesenunterschied, ob Männer oder Frauen wirtschaftlich denken und tätig sind, denn diese Vorgänge basieren aufgrund fundamental anderer Denkstrukturen in den Köpfen von Frauen und Männern. Diese sind von Geburt auf biologisch vorgegeben. Doch gehen wir der Sache einmal etwas tiefer auf den Grund:
Wirtschaftliche Verhältnisse wie sie von Männern verstanden werden:
Es ist zwar so, dass heute in der Dritten Welt beinahe nur noch die Frauen wirtschaftlich aktiv sind. Doch in der westlichen Welt sind die grossen Macher in der Industrie, Dienstleistungen, Banken, Versicherungen, Transporte, Politik, Wissenschaft, Kultur, Medien und so fort immer noch die Männer. In ihrem Streben nach Macht und Geld, stehen sie an den Schalthebeln der zukünftigen Selbstvernichtung. Die Frauen leisten grösstenteils und im Durchschnitt den Männern nur relativ gedankenlose Zulieferdienste: Sie putzen, sie machen den Haushalt, sie dienen als Sekretärinnen und Sachbearbeiterinnen, sie sind Lehrer und Kindergärtner (absichtlich maskuline Form als Gegengewicht zu einem unerträglichen und unsinnigen Sprach-Feminismus), die Frauen dienen in den USA, in Westeuropa und in "reichen" anderen Staaten eigentlich nur den Männer zu, jedenfalls der Schicht der tonangebenden Männer in der "Top of the List". Und dies nicht nur in der Prostitution, sondern in allen Disziplinen.
Wirtschaftliche Verhältnisse wie sie von Frauen verstanden werden:
Es stimmt, dass die Frauen in armen Ländern die Hauptarbeit leisten. Warum? Weil sie dazu geboren sind. Sie sehen nur die Notwendigkeit, viel zu vielen Kindern ein Überleben zu garantieren, während die Männer instinktiv voraussetzen, dass in Anbetracht der Armut, der ökologischen Öde, der Machtverhältnisse, der Sisyphus-Logik in ihrem Leben, die Aufgabe der Versorgung, der Ansporn auf Weiterkommen, eigentlich gar nicht mehr realistisch sind. Sie reagieren naturgemäss mit "Faulheit", Apathie, Gleichgültigkeit, sie flüchten sich in den Alkohol, die Hurerei und die Illusionen der Mediengesellschaft. Damit die Versorgung nicht ganz zusammenbricht und die Kinder langsam verrecken müssen, nehmen die Frauen instinktiv alle Hebel in die Hand und machen in Selbstversorgung, selbst wenn sie dazu ihre Scham und ihren Körper verkaufen müssen. Dem inneren Elend zu entfliegen ist ihnen biologisch eingepflanzt. Sie wollen die Tatsachen nicht sehen. Es würde ihren Intellekt erschlagen. Sie sorgen für Gott und die Welt - nur ihrer eigenen "Condition humaine" stehen sie ohne Verstand gegenüber. Nur so lässt sich ein Leben in totaler Armut noch fristen und bestehen, ohne - wie viele Männer - sich auch noch das Leben nehmen zu müssen.
Betrachten wir doch die Tatsachen wie sie sind: In der ganzen Geschichte der Evolution und der naturgegebenen Armut der letzten Zehntausende von Jahren war es immer der Mann, der die Vorleistungen erbrachte, wissenschaftlich, philosophisch, wirtschaftlich und politisch, um die Menschheit so weit voranzubringen, dass sie in den Stand versetzt werden konnte, sich selbst weltweit verarmen zu lassen und mit Raubbau an allem und jedem den Niedergang aller kommenden Generationen zu garantieren und zu veranlassen. Erst ganz am Schluss der Entwicklung, wenn sie das Resultat ihres Wahnsinns erkennen, lassen sich die Männer instinktiv fallen und lassen die Frauen vor, sollen sie mal krampfen und den Lebensunterhalt der Masse von Nachkommen versuchen sicherzustellen. Dies ist logisch. Die Dritte Welt ist hier nur Vorläufer dessen, was bald weltweit auf allen Kontinenten geschehen wird, nicht nur in Afrika oder Teilen Asiens und Südamerikas.
Natürlich werden am Schluss auch die Weiber sehen, dass sie missbraucht worden sind, dass sie sich vom Wahnsinn der Machbarkeiten, des Kapitalismus, des Konsumismus, des Geschnorres auf Handys, auf dem Internet, in den TV-Foren und dem ganzen restlichen Quatsch vereinnahmen und verdummen liessen - und recht eigentlich verkauft worden sind, am Ende der Geschichte.
Und kein einziger Philosoph erkennt diese Wahrheiten. Alle tun so, als hätten sie Weisheiten mit Löffeln gefressen, dabei verstehen sie von der Wirklichkeit, die sich hinter den täglichen Albernheiten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur usw. versteckt, überhaupt rein gar nichts. Doch sie sind es immer noch, die das Sagen haben an allen Medien, die die Preise des Dynamits oder irgendwelcher Frankfurter Friedenskirche einheimsen. Als Preis für erwiesene Blödheit vor dem Komplexität der Verhältnisse und der Systeme, die ganz kurz vor dem Gesamtkollaps stehen.
Ich werde erleben, oder eben nicht mehr erleben, dass die Schriften von René Delavy als die klarsichtigsten der Gegenwart, vielleicht sogar aller Zeiten, erkannt werden. Doch da es heute schon zu spät ist für Korrekturen, weil der "point of no return" ungefähr um das Jahr 1975 zu situieren ist, ist auch diese Frage kaum interessant. Kaum interessanter als die Frage, ob die Männer (geistige Knalltüten) oder die Weiber ("Frauen" sind solche tumben Wesen schon lange nicht mehr) insgesamt und als Geschlechtswesen mehr zum Niedergang des Planeten, eigentlich der Menschenwelt, beigetragen haben. Ich denke, dass hier in Anbetracht aller Umstände ein Unentschieden wohl die gerechteste Beurteilung sein wird.
Im Jahr 2100 wird man es genau wissen. Doch dann ist es nicht mehr Philosophie, sondern nur noch Geschichtlichkeit. Interpretiert wiederum von Menschen, von Wichtigtuern, die nie etwas von der komplexen Realität verstanden haben, sondern nur bedauern werden, "dass kein Mensch wissen konnte....", dass dies alles noch geschehen würde.
Man hätte eben René Delavy lesen sollen, anstelle dieser Idioten von Habermas, Sloterdijk, Sartre, Enzensberger, Lévy, Finkielkraut, Derrida, Huntington, Fukuyama, Chomsky, Diamond, Grass, Popper, Bush und Putin. Man hätte diese "Fräuleinwunder" (mehr sind diese geistigen Knallfrösche wahrlich nicht) von vermeintlichen "Philosophen" erkennen und durchschauen sollen als was sie sind: Dumme Anpasser an die bestehenden Verhältnisse (also Pragmatisten), die nie die Wahrheit über die Situation dieser Welt um das Jahr 2000 erkennen wollten. Sie gehören eben auch zur "Demokratie = Diktatur der dummen Mehrheiten" mit dem Resultat, dass man wahre Schuldige nicht mehr suchen soll, da man sie mehrheitlich kaum erkennen wird.
In Anbetracht der weltweit erfolgten Verdummung, ist ganz einfach am Schluss die Gesellschaft als Ganzes Schuld am totalen Niedergang des Homo sapiens, am "Ende der Geschichte".
René Delavy, geschrieben am 22. August 2006, zwischen 10 und 11 Uhr