René Delavy

"WELT-ORGASMUS"

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"WELT-ORGASMUS"

 

Der Orgasmus des Mannes ist eine einfache Sache: Ist der Mann scharf genug, hat er eine Erektion, ein steifes Glied oder im Volksmund auch "Ständer" genannt. Mit diesem Stängel reibt er sich so lange an den Wänden der Vagina einer Frau, bis die Lust so gross wird, dass eine Ejakulation der Spermen erfolgt. Gleichzeitig empfindet der Mann eine ungeheure Lust in seinem Schwanz, dem ganzen Unterleib und auch im Hirn. Dies also ist der Orgasmus des Mannes und dient einzig dazu, seine Spermen in den Unterleib von möglichst vielen Frauen zu verpflanzen, damit diese haufenweise Menscheskinder in die Welt setzen können, bis es 7'000'000'000 oder bald noch mehr davon gibt.

Der Orgasmus der Frau ist auch eine einfache Sache: Ob sie scharf sei oder nicht, spielt eine untergeordnete Rolle. Jedenfalls lässt sie den steifen Penis so lange in ihrer Vagina reiben, bis der Reiz so gross wird, dass sie "kommt", das heisst einen Orgasmus verspürt. Wie ich schon öfters festgehalten habe in meiner Literatur, will die Frau instinktiv den Samen des Mannes und dies wird erreicht, indem sie Lust auf das Eindringen des "Ständers" eines Mannes empfindet. Es scheint ein Urprogramm zu sein, das selbst Nonnen erfahren (weshalb sie sich auch selbst befriedigen). Weil das Eindringen des Samens das A und O des sexuellen Vorgangs ist, verspürt die Frau sogar einen doppelten Orgasmus, nämlich den ihren und jenen des Mannes, den sie mitempfindet, während sich der Mann nur um das lustvolle eigene Spritzen in die Vagina kümmert. Dies ist wichtig im Fortgang dieses Textes.

Bis hierher ist diese Geschichte bestenfalls eine Glosse, eine verkümmerte Art, das Sexualspiel zwischen den Geschlechtern beim Menschen zu beschreiben. Nun wird es leider etwas ernster.

Es ist nicht nötig, für die Befruchtung, dass die Frau einen Orgasmus bekommt. Dieser könnte auch störend sein. Einzig zählt, dass der Mann spritzt und dazu braucht es eben seinen Orgasmus. Immer. Dieser Grundsatz ist äusserst wichtig in bezug auf die Gedanken, die in diesem Text auch noch "kommen" werden.

Der Mensch braucht sich nichts einzubilden auf seine Orgasmus-Fähigkeit. Auch die meisten Tiere kopulieren und haben dabei einen Orgasmus. Die Kätzin verkratzt in ihrem Anflug von Lust dem Kater die Birne - und die anderen Tiere zeigen Mangels besserer Reaktionsbilder leider keine klar nachvollziehbaren Lustregungen. Aber ohne Zweifel würde kein Weibchen ihren Arsch herhalten, wenn sie nicht Lust auf den Akt der Kopulation hätte, geboren aus einem uralten Programm der Biologie. Und das Männchen hätte keinen Ständer, wenn es nicht eine Vorstellung von den Annehmlichkeiten des Geschlechtsaktes hätte, und dazu führen einzelne Männchen den Weibchen unglaublich dumme Affentänze vor oder bekämpfen sich bis auf den Tod. Es ist eigentlich das gleiche wie bei den Menschen, nur dass es beim höchsten Tier etwas subtiler abgeht als bei den niederrangigeren Tieren.

Wie subtil, kann man erkennen, wenn man am 22. August 2006, des Abends, auf ARTE-TV genau hingehört hat, wie die jungen Kinder-Soldaten von ihren Erlebnissen erzählten und die Mädchen die Art der Entstehung ihrer Schwangerschaften versuchten in Worte zu fassen. Doch die TV-Beflissenen haben ja ihre Mittel und so kam "es" schliesslich heraus. Neben dem Herausschneiden bei lebendigem Leibe von Herzen zum nachherigen Braten und Verzehr, Aufschlitzen von schwangeren Bäuchen von der Vagina bis zum Hals und anderen Grauenhaftigkeiten, haben diese "Männer" im Alter von 10 bis 20 Jahren zum Teil so viele Zivilisten massakriert, dass ihre zahlreichen Antworten etwa lauteten: "Ich weiss nicht mehr, wie viele Menschen ich getötet habe. Aber gefoltert habe ich mindestens 30 Frauen und Kinder." Und dabei grinsten sie unverschämt in die Kamera und die Augen leuchteten in Vorfreude auf das nächste Gemetzel.

Anders die Mädchen; sie drucksten herum, wollten in ihrer masslosen Scham kein Wort reden, schauten weg von der Kamera, verkrümmten sich und verbargen das Gesicht in den Händen. Aber schliesslich machten die TV-Gewaltigen mit Psychosprüchen ihren Job und so sprudelte "es" bald - und heraus kamen folgende Geschichten:

Die Rebellen-Armeen und auch die regulären Armeen wandten die Waffe der Vergewaltigungen auf allen Stufen an. Häuser könne man verbrennen, ja, ganze Dörfer. Aber nichts hinterlasse grösseren Schaden als die Qual und Psychologie der Methode massenhafter Vergewaltigungen. Und so wird der Vater gezwungen, seine eigene Tochter ab drei (!!!) bis 20 Jahren zu vögeln. Und dabei könne es auch zu Schwangerschaften kommen, wenn der Sohn die Mutter, der Vater seine Töchter, der Nachbar die Nachkommen von Nachbarn, der Onkel seine Enkelin, oder der erwachsene Bruder seine noch ganz kleine Schwester vögelt. Die NGOs benennen den Vorgang gar verschämt "eine Vergewaltigung", was auf eine enorme Verschönerung der Vorgänge hinweist, was hier nachfolgend noch näher unter die Lupe genommen wird.

Tatsache ist, dass kein Vater, kein Sohn oder Onkel seine eigenen Familienangehörigen mit Samen versorgen kann, ohne dass eine Erektion stattgefunden hat und eine Ejakulation und somit ein Orgasmus. Dass bei den vergewaltigten Frauen dies ganz anders ist, sei hier anerkannt, doch wir wollen einfach wenigstens einmal im Leben der nutzlosen und zahlreichen NGOs klarstellen, was hier biologisch abläuft. Es ist also möglich, Lust auf Sex zu erzeugen, selbst wenn diese Kopulation unter Androhung des Todes erzwungen worden ist und sich der Vater oder Sohn oder Nachbar sich halb zu Tode schämt. Ein kurioses biologisches Programm, nicht? Keine Bange, es passt zum ganzen Rest, der noch kommt.

Ganz erstaunlich ist zudem, dass dieser Vorgang der Massenvergewaltigungen nicht etwa im Verborgenen stattfand. Der geniale Trick war es eben, diese organisierten Orgien so oft zu wiederholen wie möglich, vor den Familienangehörigen - oder gar der ganzen Dorfgemeinschaft. Es war klar, dass nachher der vergewaltigende Sohn, Bruder, Vater, Onkel oder Nachbar das Weite suchte und die Gegend verliess und damit den Rebellen das Land überliess. Oder es waren die Töchter oder Mütter, die sich in die nächste Stadt absetzten und sich dort der Prostitution hingaben, während die Vergewaltiger häufig Spass an der Sache fanden und nun freiwillig vergewaltigend durch die Lande zogen und sich sogar den Armeen, ob der offiziellen oder der Rebellen-Armee, anschlossen. Alles kein Witz. Genau so vermittelt vom Kultur-TV ARTE am 22. August 2006 zwischen 21 und 22 Uhr.

Tatsache ist, dass im Nachhinein von NGOs und anderen Organisationen ungeheure Anstrengungen und finanzielle Mittel beansprucht werden, um diese Kinder-Soldaten, missbrauchten Mädchen und verkümmerten Väter und Mütter wieder in ein normales Leben zu führen. Welche Heuchelei! Die ganze Welt sieht zu, wie in einzelnen Ländern in Afrika ein Holocaust abgeht, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, mit Millionen von Toten, Vergewaltigten, zum Leben nicht mehr zu Gebrauchenden. Und dabei musste man erfreut feststellen, wie die Kinder-Soldaten bei Interviews während der Zeit des Mordens vor Stolz und Lust schier aus den Nähten platzten und Freudentänze mit ihren Gewehren vorführten. Sie fanden das Morden, Vergewaltigen und Foltern wahnsinnig "spannend", so wie unsere Kinder im Westen den Irrsinn verdummender und abstumpfender Video-Massaker-Spiele auf ihre Konsolen oder im Internet. Auch hier schauen wir ganz einfach zu, wie zukünftige Geisteskrücken herbeigezeugt werden, so als wenn das Laisser-faire einfach ein Grundrecht einer total verblödeten Menschheit wäre.

Doch nachher sind die gleichen jungen Scheusale (in Afrika!) endlich erwachsen, "bereuen" ihre Taten und wollen nichts mehr wissen von Freiwilligkeit beim Abschlachtfest, welches dann eben nicht nur virtuell stattgefunden hat, während der jahrelangen Holocauste. Nein, diese Kinder und Jungen sind natürlich gezwungen worden zu ihren Heldentaten, von anderen Kinder-Soldaten, wobei die etwas älteren Soldaten meinten, dieser Ausdruck "Kinder-Soldat" sei eine Beleidigung, denn wer töte, gleich welchen Alters, sei automatisch als Erwachsener zu betrachten und somit ein stolzer und vollwertiger "Soldat". Punkt. Das muss man leider so stehen lassen.

Die Befehlshaber dieser Kinderarmeen sind am Leben, verbringen ihre restliche Lebenszeit in Luxus, unanfechtbar von den komischen Human-Rights Tribunals, die Beweise suchen und diese auch zu Millionen bekommen, aber leider ist der Schlächter inzwischen Minister oder General und das Land darf keinesfalls mehr destabilisiert werden, keinesfalls. Sagen selbst die Präsidenten der entsprechenden Staaten. Und natürlich halten sich die UNO, die USA (die jedes Menschenrechts-Gericht ablehnen), die NGOs und alle anderen Künstler der gedankenlosen Grosszügigkeit und des Vergessens, trotz der grauenhaften Sachverhalte an die Regeln der Nicht-Einmischung. Und derweil leben die zahlreichen Schlächter dieser diversen Armeen in Villen und fahren mit Rolls Royce an Staatsempfänge in westlichen Nationen.

Ich kann die "Herren der Welt" im Westen verstehen, schliesslich erfahren ihre Söhne zuhause eben den ganzen Tag, wie man Menschen virtuell erschiesst, verstümmelt, vergewaltigt und ganze Städte vom Bildschirm auslöscht. Die Söhne machen vorläufig das, was ihre Väter tun, vorerst einmal nur virtuell. Aber meist werden diese Söhne, über die Kaderschulen in den USA, England, Frankreich, Deutschland, China und Russland auch einmal massgebliche Schlächter, die anderen Schlächter nur zu gerne alle Holocauste der Jetztzeit verzeihen. Sie tun es aus "politischer" Rücksichtnahme, einfach, weil es im Moment nicht anders geht.

Und so leben alle Schergen von Hunderttausenden von zu Tode gefolterten Jugendlichen in Friede, Freude, Eierkuchen. Diktatoren und Schergen mit Namen Pinochet, Kissinger, McNamara, Videla und seine Generäle, der jetzt eines natürlichen Todes verstorbene Strössner und viele, viele Andere in Südamerika, Zentralamerika, Afrika und Asien, leben gerade heute noch, unbehelligt jeglicher Strafe, ein herrliches Leben. Selbst der Schlächter Pol Pot konnte eine ruhige Kugel schieben, nachdem in Todeslagern Millionen von Menschen auf grauenhafte Art zu Tode gefoltert worden sind. In Japan leben noch die Täter und deren Koizumi-Shrines besuchenden Verehrer, die in China und anderen Ländern Asiens grauenhafte Menschenversuche zu Millionen unternommen haben. Die USA haben etwa drei Millionen Vietnamesen und Koreaner ver-"napalmt" und mit Agent Orange besprüht - und die Verantwortlichen leben noch in Luxus oder sind in Ehrengräbern verscharrt. Diese Welt ist ganz einfach verrückt geworden, gefangen in ihrem grenzenlosen Zynismus.

Diese Geschichte hätte jeder Idiot schreiben können. Dazu ist es nicht nötig, in die Tasten zu greifen. Es ist die übliche Geschichte, dass alle Medien solche Nachrichten Tag für Tag verbreiten. Ich nenne diese Aufarbeitung der kurzzeitigen Daten über die bestehenden Verhältnisse nur noch "Vershredderung des Seins über die amok-laufenden Medien". Doch nun wird es etwas ernster und fundamentaler:

Wer meint, die Religionen oder der Glaube würden ein Korrektiv zu den beschriebenen Verhältnissen produzieren (wobei ich hier nur einen Hundertstel der Misslichkeiten auf diesem Globus aufgenommen habe - alle wirtschaftlichen, ökologischen, politischen und kulturellen Verwahnisierungen des Geistes müssen anderswo in meiner Literatur gelesen werden), wer also meint, die Einbidlung eines lieben und menschgemachten Gottes verhüte irgendetwas am Wahn, liegt völlig falsch. Die Wahrheit: Die Religionen waren schon immer die Vorläufer von Holocausten, Terrorismus, Vernichtung von Bürgern ohne jeden Grund, von der Einbildung eines von Menschen erwählten Gottes, erfunden mit Hilfe von Jesus, Mohammed, Buddha und anderen Funny Gays. Die Hexenverbrennungen, Steinigungen von Frauen, das Wegwerfen von Menschen, weil es die Männer oder die Priester so wollten, dieser ganze Menschenwahn, sich einen Gott zu erdenken, der die Kohorten in die Kriege und zum Sieg führen sollte, ist noch nie ein Korrektiv zum massenhaften Töten und Foltern von Menschen an Menschen gewesen.

Aber es kommt noch schlimmer: Im Moment wird mit allen Mitteln ein Total-Holocaust am ganzen Planeten Erde in die Wege geleitet: Milliarden Tonnen von vergasten Energiestoffen, die unvorstellbare Masse an Menschen, die Tiere foltern, Meere verseuchen, die restlichen Ressourcen in Rekordzeit den Nachkommen wegfressen, mit oberflächlichen Kulturen und Medien eine Totalblindheit der wahren Realität gegenüber betreiben, lassen die Hoffnung offen, dass es mit dieser Spezies Homo sapiens bald einmal zu Ende sein wird. Nur: Es dauert und dauert und täglich gibt es neue Massaker unter Menschen, gegen die Tiere zu Milliarden, gegen die Natur, die Luft, das Wasser, die Böden, den gesamten Planeten.

Und die Philosophien, die Theorien des Denkens? Vergesst es: Alles war nur eine Menschen-zentrierte Vorstellung von der Allmacht einer Spezies auf einem kleinen Planeten im verlorenen Weltall. Die "Denker" haben NIE daran gedacht, dass nur die Fundamental-Gesetze ihrer Lebensplattform, der Erde, ihnen ihr Verhalten und die Grenzen des Machbaren diktieren könnten. Diese Überheblichkeit wird jetzt bald ein jähes Ende finden. Ich werde jedenfalls alles tun, damit das Elend dieser Menschheit nicht in alle Ewigkeit fortgesetzt werden kann.

Aber es kommt noch schlimmer: Das ganze Universalprogramm im Weltall scheint auf dem Prinzip von Holocausten zu beruhen. Jeder Schwächere wird von Stärkeren drangsaliert und aufgefressen, gefoltert, gemartert, getötet. Der Mensch, als kleine Abart auf einem kleinen Planeten in irgendeinem Sonnensystem in irgendeiner Galaxie tut es nur mit besonders feiner Akribie. Doch das Prinzip, dass es überall Täter gibt, die tausende von Malen wichtiger genommen werden als ihre zahlreichen Opfer, ist ein universelles Programm.

Und wenn es irgendwo doch noch einen echten, nicht von Menschen nach ihrem Bilde erfundenen Gott geben sollte, so nehme ich IHN jetzt in die Pflicht: "Gott! Ich als dein Sohn frage dich hiermit, wie Du nicht in der Lage warst, ein anderes Naturprinzip zu erfinden und durchzusetzen. Wenn die reale Wirklichkeit zwischen Geburt und Tod darin besteht, jederzeit Opfer zu werden von mordenden, quälenden, folternden Wesen, ob als Mensch, als Tier, als Pflanze oder was auch immer, dann werde ich nach meinem Tod das Allwissen erwerben und Dich, oh Gott, entmachten. Und das Erste was ich tun werde, nach meinem Ableben, als neuer Allmachts-Gott, ist folgendes: Ich werde verfügen, dass im Sinne des totalen Nihilismus die ganze Welt, alle Universen und Galaxien verschwinden und NIE gewesen sein werden. Diese ganzen, im Biologischen programmierten Systeme, die ganze Weltqual, wird nie gewesen sein. Ich werde mich selbst, als Gott, und die ganze Welt zum Verschwinden bringen - und es wird nicht einmal mehr ein NICHTS bleiben."

Und jetzt bin ich endlich tot, und jetzt bin ich endlich Gott und habe den bisherigen Idioten um seine Existenz gebracht und jetzt erhebe ich meine Stimme und befehle als verbliebene Allmacht des Seins: "Die Welt hat nie existiert. Alles Sein war noch nicht einmal eine Phantasie, eine Vorstellung, ein Traum oder eine Erinnerung, denn die Welt existiert nicht mehr.... --------      JETZT

René Delavy, geschrieben am 23. August 2006, vormittags

 

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