Radio DRS 1 - Rendez-vous am Mittag
Gespräch mit HP. Konrad - ASIP - mit Emil Lehmann
Sicherheit 2. Säule - Pensionskassen
Als bester Wirtschaftsexperte meines Landes, möglicherweise der ganzen Welt, habe ich den unglaublichen Schwachsinn dieser Sendung verfolgt.
Alle Aussagen sind absoluter Unsinn. Dieser HP. Konrad der ASIP - Überwachungsorgan der Schweizer Pensionskassen, hat keinen Schimmer.
Und die Fragen von Lehmann sind von einer Naivität, die alle Grenzen sprengen.
Gehen wir den Sicherheitsfragen und den Irrtümern in diesem Interview nach:
1. "Reserven" bei den Pensionskassen
Es gibt KEINE Reserven in keiner einzigen Pensionskasse. Die Kassen investieren in:
- Aktien, Obligationen, Staatsanleihen
- Liegenschaften
- Darlehen an die eigene Firma und an Dritte
- Kleinere Posten von Aktiven und Passiven
Resultat: Gelder die allen gegenwärtigen und zukünftigen Rentnern der Schweiz (oder Deutschland, Frankreich, USA etc.) zur Verfügung stehen.
Der Begriff "Reserven" bedeutet lediglich eine Ausgliederung von Mitteln aus diesem Topf als "Sicherheit", die keine sind.
2. Aktien haben als Sicherheit lediglich den Casino-Betrieb der Welt-Börsen
Alle Aktien sind reine Spekulation, basierend auf Kapitalisierung von Zukunftsgewinnen der Gesellschaften, verfälscht um die Spekulationsblasen-Erwartungen von totalen Idioten, Bankern und Anlage-"Experten", die von Wirtschaft, Buchhaltung, Rechnungswesen und Echt-Bewertung von Unternehmen keinerlei Wissen haben.
Die Aktien sind ungeheuer überbewertet, ebenso die Obligationen, die bei Konkursen wie bei der Swissair ebenfalls verloren gehen. Dann Staatspapiere gegenüber virtuell und morgen real konkursiten Staaten, wie USA, China etc., die keinerlei Kontrolle über die Gesamtlage der Staatsüberschuldungen haben.
Bei Liegenschaften besteht die Sicherheit, dass der Wahnsinn so weitergeht wie bisher. In den USA und England und bald in China und Russland werden die stark überteuerten Liegenschaften bald einmal ins Bodenlose stürzen.
Und dies alles sind also die "Sicherheiten" der 2. Säule, die bei einem Zusammenbruch der Börsen oder Staaten in sich zusammenfallen werden.
Deshalb war die Begründung der 2. Säule ein Kapitalverbrechen an den zukünftigen Generationen von Rentnern.
3. Die Alten bekommen alles - die Jungen nichts mehr
Die stark überhöhten Verzinsungen der Alterskapitalien sowie die viel zu hohen Gegenwartsrenten für die jetzigen Rentner, führen dazu, dass diese Mittel eines Tages den jetzt noch zu jungen Arbeitnehmern fehlen werden. Dieser Betrug wird offenbar, wenn die Aktienbörsen bald in Bodenlose stürzen, wie ich in meinen Editors Letters zweifelsfrei nachgewiesen habe. Es findet also eine Generations-Umverteilung zulasten der Jungen, bis 50 Jährigen, statt, heute.
Die vom Bundesrat und anderen Idioten bestimmten Rentensätze und Zinssätze sind nicht neutral. Es ist eine pure Entreicherung zukünftiger Generationen. Die Linken und Grünen machen diesen Wahnsinn mit, indem sie alle die Gefahren der Zukunft nicht sehen wollen und die Gegenwart auf schamlose Weise ausplündern. Hier einmal ist die SVP den anderen Parteien gewaltig voraus, wie auch bei Kriminalität und Ausländerproblemen, doch der Rest dieser Anti-EU Partei von Mörgeli-Blocher ist purer Schrott des Intellekts.
4. Eine Lüge: Die Pensionskassen werden gut geführt und überwacht.
Dies ist der grösste Selbstbetrug: Ich weiss genau wie Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Anlagefonds und sämtliche Firmen funktionieren, besser als alle Revisoren und "Spezialisten" von Pricewaterhouse, Ernst, KPMG, Young, Deloitte, Merill Lynch, Goldman Sachs, UBS, Credit Suisse etc. etc. zusammen.
Ich war in diesen Gremien. Die Arbeitnehmer in den PK verstehen nichts, stets nur immer Bahnhof. Die Arbeitsgeber-Vertreter verstehen nichts. Die Rechtsanwälte von beiden verstehen nichts. Die Chefs der diversen Rechnungswesen verstehen nichts - und alle Bankanalysten der Welt verstehen nichts.
Zudem ist das ganze Finanzwesen verseucht von derivativen Hedge Fund Konstruktionen und Schlimmeres, die nicht einmal Bernanke, Greenspan, Klaus Schwab, Marcel Ospel, Grübel, Ackermann oder die von mir gewarnte Société Générale verstehen. Es ist so: Kein Mensch auf der ganzen Welt versteht irgendetwas von den Gesamt-Mechanismen an den Börsen - und vor allem im Bereich der modernen Finanz-Instrumente des totalen Wahnsinns, die Risiken der Börsen auf die Allgemeinheit jener zu verteilen, die keinen einzigen Euro im Markt investiert haben - ausser über die Pensionskassen und als Teilnehmer von Versicherungen, die bald in den Orkus sausen werden, so wie die Banken etc. - und damit alle unsere Ersparnisse der letzten 40 Jahre.
5. Trugschluss über die Abzocker
Es ist ein fürchterlicher Trugschluss zu glauben, dass weltweit das Verhalten von CEO and Verwaltungsräten keinen Einfluss hätte, wenn sie zulasten von Aktionären mit riesigen Salären, Bonusen und anderem Vermögen, die den Firmen fehlen werden, respektive den Aktionäre, respektive den Anlagefonds, Pensionskassen, Versicherungen - kurz allen Interessierten im Kapitalmarkt, uns alles Wesentliche wegstehlen. Und genau dies geschieht jetzt vor unseren verblendeten Augen.
Diese riesigen Summen an verdummten Geldern, durch Fehlspekulationen und Abzockertum werden dem Volk als Ganzes weggestohlen, jedem zukünftigen Rentner und gegenwärtigem Arbeiter und Angestellten. Alle Verluste von Banken, Versicherungen, Industrie- und Service-Betrieben muss die Gesamtheit von gewöhnlichem Volk wieder aufbringen.
Dies gilt insbesondere bezüglich der gigantischen Staatsverschuldungen in den USA und bald in allen Staaten der Welt, wenn die Rezession final wird und alles in den Orkus stürzen wird.
Dies heisst: Die gegenwärtigen Abzocker (nicht nur GW Bush, Cheney und Ospel) werden die Zukunft der Völker vernichtet haben!
6. Schlussfolgerung
Wer nun denkt, ich hätte hier alles gesagt, muss lernen: Ich muss es so kurz wie möglich machen, weil die wirklichen Risiken im Markt und die Gesamt-Verblödung der Marktbeteiligten so riesig ist, dass ich es selbst mit meinen Büchern über 2000 Seiten nicht erschöpfend beschreiben konnte.
Ich verbiete mir in Zukunft derartige kindische Frage- und Antwortspielchen, wie soeben gehört am Radio DRS 1, 25. Januar 2008, 13 Uhr.
René Delavy, Berlin and Bournemouth
-----------------------------------------------------------------
-
-
Es ist ganz erstaunlich, wie blind die Experten in der Schweiz sind. Eine solche Ignoranz ist kaum mehr zu übertreffen.
Ich will es am Beispiel der Züricher Sozialhilfe und dem Konkurs der Swissair demonstrieren:
Züricher Sozialhilfe
Zwei Mitarbeiterinnen dieses Amtes wurden entlassen, nachdem sie allgemeines Chaos im Amt, Inkompetenz der Stadträtin Stocker und des gesamten Kaders und weitverbreiteten Missbrauch von Sozialhilfe feststellten.
Heute sind diese Damen verhärmt, nicht weil sie gelogen haben, sondern weil die Behörden und "Experten" zu blöde sind, diese Tatsachen richtig zu prüfen. Nichts lässt schneller altern, als Ungerechtigkeit und Dummheit, die gegen die eigene Person gerichtet ist.
Und dies sind Tatsachen:
Ich habe keine Ahnung von Sozialhilfe. Doch ich kenne - aus nächster Nähe - lediglich vier IV-Fälle mit monatlicher Sozialhilfe bis total Fr. 7000. Und was liegt dahinter? Ohne auf die Einzelfälle einzugehen, hier die Tatsachen:
- Vortäuschung von Invalidität, Vermeidung von Arbeitsaufnahme, lukrative Schwarzarbeit unversteuert, zum Teil in sehr hoher Höhe, Leben im Einfamilienhaus und mit Nobelkarrossen, Leben mit Schweizer IV-Sozialhilfe zum grossen Teil im billigen Ausland (Thailand), Vorgetäuschte Unfälle am Ursprung der IV, Kontinuierliche Täuschung über Einkommen und Vermögen, Theater spielen vor den Kommissionen und den Sozialamt-Prüfern etc.
Und dies ist keine abschliessende Aufzählung. Ich will nicht zu genau werden, um die Leute, die mir nahestehen, auch als ehemalige Kunden, nicht zu schädigen, denn längst sind sie wirkliche Invalide, die gar nicht mehr anders können, als vom Staat zu leben.
Was die Whistleblower betrifft, also die zwei vorverurteilten Damen, ist zu sagen, dass es rein unmöglich ist, mit den Methoden der "Experten" um Peter Arbenz herauszufinden "Was Sache ist". Absolut unmöglich. Keiner der von mir zitierten Fälle wäre in ihrem Fangnetz einer Sonderprüfung hängen geblieben. Alle wären sie als normale, korrekte Sozialfälle betrachtet worden.
Die Naivität der Prüfer kennt keine Grenzen - und damit wären wir beim SWISSAIR-Konkurs.
Naivität beim Swissair-Konkurs
Es wird immer noch gerätselt, ob eine Überschuldung der Swissair von 17000 Millionen Franken innerhalb drei Sekunden beim "Grounding" entstehen konnten, schon 2000 eine Überschuldung vorhanden war - oder noch früher. Und dies bei total willkürlicher Rechnungslegung und Hunderte von Millionen von Betriebsverlusten pro Jahr - seit vielen Jahren...
Ich sage es Ihnen jetzt: Eine technischen Überschuldung (Schulden höher als wahrer Wert der Aktiven) bestand bei der Swissair bereits im Jahr 1995. How come, dass weder hochwertige Auditors, noch Verwaltungsräte, noch Geschäftsleitung, noch CEO und die Behörden nichts kapierten? Ganz einfach. Sie handelten wie die "Experten" im Fall des Sozialamtes Zürich - Abhaken statt prüfen.
Folgendes sind die Gründe des Konkurses der Swissair bereits 1995:
- Bewertung von wertlosen Beteiligungen in Milliardenhöhe statt zu einem Pro-memoria Franken. Eine Gesellschaft, die nur noch Verluste produziert, muss nach Rechnungslegungsvorschriften der Schweiz zu Fr. 1.00 taxiert werden.
- Auslagerung von Schulden im Konzern und nicht richtige Konsolidierung. Leasing und Lease-back Konstruktionen der abenteuerlichen Art - nicht korrekt erfasst und konsolidiert.
- Nicht richtige Abgrenzung von Erträgen und Aufwand. Insbesondere strickte Vermeidung von Rückstellungen für Zukunftskosten
- Aktivierung von tatsächlich verlorenen Ausgaben statt in die Erfolgsrechnung zu nehmen.
-Aktivierung von sogenannten "Vorleistungen in der PK". Ein reiner Non-Valeur, bewertet zu Hunderten von Millionen.
Ganz allgemein: Verbrecherische Buchführung, blinde Revisoren, dumme Verwaltungsräte, die jeden Blödsinn absegneten, eine verblödete Allgemeinheit, die von nichts etwas kapiert.
Wirtschaftsredaktoren, die bis zum heutigen Tat rein gar nichts von Volks- und Betriebswirtschaft kapieren, von höherer Buchhaltung schon gar nicht - und die blind und taub, bis zum heutigen Tage, jeden Schwachsinn nacherzählen, die ihnen Bruggisser, Honecker, Super-Mario, Vasella, Ospel, Ackermann, Ebner, Blocher, Enron und andere Konkursiten vorbeteten.
Ich kann keine Zeitung auftun, ohne Dutzende von Unstimmigkeiten wahrzunehmen, die von den "Fachleuten" in den Wirtschafts-Redaktionen nicht kapiert werden - und niemals verstanden sein werden. Genau wie in Politik, Wissenschaft, Ökologie, Kultur: Die meisten Redaktoren haben einen IQ von 45 und sind sich dieses Mankos in keiner Weise bewusst.
Schlussfolgerung:
Sozialamt Zürich, Swissair-Bankrott, Bellinzona Beschiss der Neo-liberalen CEO der guten Chicago Schule oder ETH Zürich oder UNI St. Gallen? Alles derselbe Quark. Intelligenz ist offenbar nur Wenigen gegeben, Common sense ebenso. Falsche Indoktrination und Verblendung der Hirnsubstanzen als generelles Kontinuum...
Mein Gott, warum hast Du die "denkenden" Eliten ohne falsche Scham verlassen? Lass sie noch ein wenig im eigenen Safte schmoren, jetzt, wo die Weltwirtschaft aufgrund vergangenheitlicher Wirtschaftsverbrechen ganz langsam "down the drain" geht.
Es wird lustig werden.
René Delavy, Berlin and Bournemouth