René Delavy

J'accuse la Suisse - to be a criminal nation

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J'accuse la Suisse - to be a criminal nation

 

Des Schweizers Sicht auf die Gerechtigkeit

 

 

Die Welt denkt, die Schweiz sei geistig das Land des Jean-Jacques Rousseau, ethisch dasjenige von Henri Dunand des Roten Kreuzes und literarisch jenes von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt. Und dann gibt es noch die sportliche Schweiz, mit Martina Hingis und Roger Federer als Aushängeschilder. Doch es gibt noch eine ganz andere Schweiz: Eine recht eigentlich skandalöse Nation: ein Land des Geldes, der Gier, der Abzockerei.

 

Man muss sie einfach auch einmal sehen, diese kuriose Schweiz der Banken, der Politik der Rechten und ihren "Fichen" der Geheimpolizei und der Rosinenpickereien auf allen Ebenen, die überhaupt denkbar sind. Ich bin 93-jährig, lebe in Berlin, schreibe philosophische Texte und verdamme hiermit die gesamte Kuh-Schweiz in Grund und Boden. Die Banken der Schweiz sind ein Skandal. Die Politik der Rosinenpickerei der Schweiz bei der EU ist ein Skandal. Die Steuerpolitik der Schweiz ist ein Skandal. Die Dummheit der Medien der Schweiz ist ein Skandal. Die Gier der Schweizer ist ein Skandal. - Kurz: Die gesamte Schweiz ist ein Skandal:

 

 

Steuerpolitik der Schweiz:

 

George W. Bush ist einer der grössten Dummköpfe der Welt: Mit seiner neoliberalen Politik, insbesondere der Begünstigung der Reichsten, hat er den finanziellen Niedergang der USA vorbereitet. Nur die Schweiz ist noch gieriger: Ohne dass die kantonalen Verantwortlichen, ja der gesamte Bundesrat bloss gestellt werden können, installieren einige Kantone degressive Steuertarife, das heisst: die reichsten Schweizer sollen fast keine Steuern mehr bezahlen und die Ärmeren haben für diesen Verlust aufzukommen. Die gleichen Kantone bezahlen den Zentren ihre Kosten nicht, sie bestehlen den Mittelstand und die Armen, die genau die fehlenden Mittel aufzubringen haben, damit das Sozialwesen im Staat nicht zusammenbricht, sie kriechen einigen wenigen Reichen in den Arsch - und alle applaudieren: Die Wähler, Blocher, Mörgeli, die NZZ, der Bundesrat, das Rechts-Parlament und die Profiteure. An den Pranger mit den gierigen Idioten, die jede Gerechtigkeit im Steuerwesen vermissen lassen.

 

 

Bankenpolitik der Schweiz:

 

Die Banken haben jahrzehntelang Blutdiktatoren unterstützt mit ihrem Bankgeheimnis und ihren Nummernkonten. Sie haben gleichzeitig den Juden kleine Sparbeträge vorenthalten, weil diese Juden dumm genug waren, sich in  Auschwitz vergasen zu lassen. Die Schweizer Bankiers verschieben tagtäglich alle Titel in Portefeuilles von privaten Schweizern und Ausländern, von Anlagefonds, Altersvorsorgen und Versicherungen wie verrückt herum, mit jedem Kauf / Verkauf sahnen sie zulasten dieser Vermögenswerte ab. Die Banken machen damit riesige Gewinne, was die Medien und die Steuerbehörden sehr freut, allerdings geht dieser Beschiss voll zulasten der Kunden und der Alterssicherheit, ohne dass die Betroffenen diese irre Logik merken würden...  Die Banken zahlen zudem zulasten der Kunden, Kleinaktionäre und der eigenen Angestellten (genau so wie Nestlé, Novartis und andere Konzerne) gigantische Abzocker-Gehälter an ihre unfähigen CEO, die nur so tun als wären sie kompetenter als der Durchschnitt. Alles nur Gier und Machtgehabe, unterstützt von tumben Politikern...

 

 

Goldpolitik der Schweiz:

 

Die egoistischste Generation aller Zeiten wollte den Goldvorrat der Schweiz für sich allein und so verkauften sie das Gold, drückten den Marktwert damit auf den tiefsten Preis ever. Heute könnte das Gold für zwei Mal so viele Milliarden verkauft werden zu Gunsten eines total überschuldeten Staatshaushaltes. Aber eben - das Giezendanner-Mörgeli-Blocher-Parlament wollte eben den Goldschatz gleich sofort lösen. Knalltüten der Gier und des Egoismus. Sie hatten schon mit der SVP den Nazi-Sozialismus in einem Pamphlet mit Sozialdemokratie gleichgestellt, unterstützt von allen Medien der Schweiz, die diesen Unsinn sogar noch veröffentlichen halfen. Was sind Ringier, NZZ, Tamedia und Jean Frey AG wert, wenn sie so unethisch handeln und sich bis heute noch nicht entschuldigen für diese rechtsgerichtete Parteinahme - und sogar heute noch in diesem Sinne Blocher und andere Unfähige verherrlichen? Sie haben schon zu den "Fichen" immer nur geschwiegen. Die blinde Opportunität feiert weiterhin ihre Triumphe.

 

 

UNO-Politik der Schweiz:

 

Was haben Ogi, Blatter, Ziegler und Carla Del Ponte gemeinsam? Sie bescheissen die ganze Welt in Sachen Menschenrechte, Sport, Ernährung und Vernunft. Jeder konnte die Verbrechen von Milosevic, Mladic und Karadzic sehen, jeder, da brauchen wir keine Tribunale zu finanzieren. Diese Verabsolutierung des Sports durch Ogi und Blatter ist eine Schande für die Armen dieser Welt. Und Ziegler behauptet, dass es ein Kinderspiel sei, 20 Milliarden Menschen zu ernähren, alles sei ein Verteilerproblem... Hat man je grössere Dummheiten gehört? Dazu passt, dass während Jahrzehnten jeder vierte Schweizer in einer Fichen-Geheimakte registriert war und Probleme hatte, jeweils einen guten Job zu finden. Wie lange schaut eine immer ärmer werdende Welt diesem Schauspiel einer Abkassier-Nation noch zu?

 

 

Europa-Politik der Schweiz:

 

Sie wollen den Beitritt nicht, die Kuh-Schweizer. Aber sie wollen die Rosinen. Aber noch nicht einmal die Bilateralen, die die Schweiz begünstigen, will Blocher und seine Partei gelten lassen. Dabei stiehlt die Schweiz mit Michael Schuhmacher und Tausenden von anderen steuerprivilegierten Ausland-Abzocker der EU und anderen Staaten die Steuergelder weg, die dann die Ärmeren in diesen Nationen aufzubringen haben...  Diese kurzsichtige Gier wird Folgen haben müssen. Die EU wird eines Tages erwachen, zurückschlagen und diese Kuh-Schweiz in die Schranken weisen. Es kann einfach nicht sein, dass eine reiche Nation alle Profite auf sich vereinigt, indem sie sich für neutral und "unabhängig" erklärt - und dabei vor Abhängigkeit vom Ausland (Banken, Export, Lizenzen, Tourismus) nur so strotzt.

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Vorsorge-Politik der Schweiz:

 

Die Schweiz hatte mit der AHV (1. Säule) ein phantastisches Umlageverfahren: Die Arbeiter und Angestellten bezahlen mit Lohnabzügen alle Renten der Alten und ihrer eigenen Zukunft. Dann kam der kapitalistische Wahnsinn: Mit dem BVG (2. Säule) wurden Vorsorgestiftungen privaten Rechts gebildet und Milliarden an Lohnabzügen flossen in die Aktienmärkte, zu Banken und Versicherungen. Alles ging gut, bis die Börsen zu kollabieren anfingen, für ein erstes Mal. Resultat: Ungeheure Unterdeckungen. Neu: Abzockerei im PK-Geschäft von Banken (siehe "Abzocker - Merit of CEO") und Insidergeschäfte von "Eigen"-Vorsorge-Managern. Sie machen Geschäfte zu Milliarden in die eigene Tasche und zum Schaden aller Versicherten. Und wenn der finale Börsenkollaps infolge Staatsüberschuldungen ("Swiss Banks and other Mafia Organisations") kommt, werden alle "Vorsorgen" der Schweiz sozusagen über Nacht verschwunden sein.

 

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Flug-Politik der Schweiz:

 

Mit ungehemmter Arroganz verfügte die Pleitefirma Swissair, die schon 1998 total überschuldet war und im Jahr 2001 mit 17000 Millionen Überschuldung "groundete" und sich dann den idiotischen Namen "SWISS" geben liess, über den süddeutschen Flugraum, besprühte ihn zusammen mit allen anderen Anfliegern des auf den unsäglichen Namen "Unique" hörenden Flughafens alle mit Kerosin und einem gewaltigen Lärmteppich. Als die Deutschen etwas von diesem Wahnsinn auch über die Schweiz steuern wollten, liefen alle Anwohner und Politiker der Schweiz Amok. Und statt die moderaten Vorstellungen der Deutschen umzusetzen, wurde auf Konfrontation gemacht, die gute Ausgangslage vernichtet, der zuständige Bundesrat für dumm erklärt - und nun haben wir die gerechte Strafe: Die Schweiz soll ihre vergasten Sauereien samt Lärm selbst bewältigen müssen. Die Deutschen wären blöd, auf diesen Status quo zurückzukommen. Sie haben endlich die Schweizer Egoistik kapiert, die durch alle meine Punkte hier schimmert.

 

 

Medien der Schweiz:

 

Die Swissair war pleite seit dem Kauf der Sabena. Wann war dies? Etwa im Jahr 1995? Diese blinden Medien merkten erst 2001 beim "Grounding", dass diese Gesellschaft 17000 Millionen verloren hatte und behaupten seither, dieser Verlust sei nicht in Jahren, sondern in Sekunden nach dem "Grounding" entstanden. Und diese Medien unterstützen jeden Sachbuchschreiber und Filmemacher, die diesen Schwachsinn nachbetet. Dies alles ist ein Skandal und ein Merkzeichen für die journalistische Qualität des Denkens in der Schweiz. Solche öden Berlusconi-Medien gehören vernichtet. Jeder Schweizer, der die Realitätsverzerrungen sogar noch abonniert oder die Verdummungsindustrie an Radio und TV toleriert, ist ein Opfer einer allgemeinen Volksverblödung geworden. Kein Unterschied mehr zu den Murdoch-Medien im Rest dieser Welt. Des Schweizers Medien sind genau so dumm und "Fräuleinwunder-bekifft", wie alle weltweit immer dümmer werdenden Feuilletons - mit ihren unglaublich eingeschränkten Sichten auf die Realitäten in dieser Welt.

 

 

Les terribles simplificateurs in "Neoliberalismus, Privatisierung, Deregulierung"

 

Die rechtsgerichteten Kräfte der Schweiz, vor allem das Schreckens-Duo Bundesrat Blocher und Merz, möchten die ganze Schweiz den Gesetzen der Profitmaximierung unterwerfen. Zum Vorteil einiger reicher Aktionäre wäre Schluss mit Versorgungssicherheit bei Post, Bahn, Strom, Wasser, Luft und Sex. Diese Blödiane möchten alles verschachern, mit Vorteil an reiche Ausländer-Hedgefonds-Künstler mit vollen Kassen. Bei Privatisierungen werden die ärmeren Volksschichten gleich ZWEI MAL zur Kasse gebeten: Beim Goingpublic werden die von der Allgemeinheit geschaffenen Werte verschachert an die reicheren Aktionäre. Nach dem Zusammenbruch der profitgierigen Privat-AGs müssen dann der Wiederaufbau in Verkehr, Elektrizität, Post, Wasser etc. wiederum von den ärmeren Leuten an Orten mit hohen Steuersätzen getragen werden. So geschehen in England, Afrika und vielen anderen Orten der Gewinnmaximierung durch neoliberale Idioten. Genau wie in den USA und in Russland: Den Profit für die reichen Aktionäre der Gegenwart, die Verluste für die ärmeren Volksschichten, die Randregionen und die Wehrlosen - und überhaupt nichts mehr für die zukünftigen Generationen, also unsere eigenen Kinder. Wir haben die geldgierigen Kapital-Monster selbst gezüchtet, die nun die Schweiz im Sinne obiger Verbrechen leiten und in den Abgrund stürzen wollen, in ihrer grenzenlosen Einfalt im Bereiche universellen Denkens.

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Schlussakkord:

 

Haben Sie alles gelesen und eins-zu-eins richtig kapiert? Also dann: Ich denke, ein solches Land hat sich selbst überflüssig gemacht. Wer die Gier soweit treibt, dass die Reichsten keine Steuern zu bezahlen und die Differenz die Ärmeren aufzubringen haben, wer alle diese "Verbrechen", wie oben beschrieben, begangen hat, hat wohl kaum Anspruch auf Respekt.

 

 

René Delavy -

 

Autor von "CHAOS", "Macht x Dummheit = Selbstzerstörung", "Demokratie = Diktatur der dummen Mehrheiten", "Fairy-Tale of Goliath's stone and David's missiles"

Blog: www.rene-delavy.com

  

An alle Medien, die dies wissen müssten - in englischer Sprache nächstens weltweit bekannt.

 

 

 

 


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