René Delavy

5. Teil - PLADESNIEKANT II - In process ab Mai 2009

print 5. Teil - PLADESNIEKANT II - In process ab Mai 2009print

5. Teil - PLADESNIEKANT II - In process ab Mai 2009

Es ist der 28. Mai 2009

 

Kinder und Schule

 

Heute hat wieder einmal eine "Kultur"-Sendung zugeschlagen, mit drei Sachbüchern, wie Kinder in der Schule zu erziehen sein sollen.

Ich will ein für alle Mal mit diesem theoretischen Blödsinn aufräumen, dass die Schulen im Mittelalter besser waren als heute, oder heute besser als im 19. Jahrhundert, oder morgen besser als heute.

Tatsache: Die Schulen wurden seit dem Mittelalter immer miserabler. Deshalb haben wir heute einen Weltwirtschafts-Crash, eine Umweltvernichtung des Planeten ohne Ende, das eigentliche Ende der Menschheit, schlichtweg.

Darum musste ich vor 40 Jahren bei jenen, die die Regeln der Buchhaltung nie kapierten, ganz, ganz unten beginnen, beim Elementarsten, damit der Groschen fiel, so wie jetzt mit "Kinder und Schule" - damit auch die 4 Whores of Sachbuchtrio of DRS 2 begreifen, wovon die Rede ist.

 

Kinder

Kinder sind wie kleine Hund. Wirklich. Ich hatte beides: Hunde und Kinder. Beide wollen lernen, beide machen es gut und beide können es zu etwas bringen. Die Kinder auf leicht höherem IQ Niveau als Hunde, doch das Prinzip ist dasselbe.

Nun denn: Es gibt von Natur aus dumme Kinder, ziemlich dumme Kinder und Kinder, die glauben, nicht dumm zu sein, und von Erwachsenen als gescheit bis genial eingestuft werden. Diese Tatsache galt zu allen Zeiten, für alle Kinder, Eltern, Erwachsenen, Lehrer, Sachbuchschreiber und andere denkfaule Leute.

Je nach Möglichkeit, entwickeln diese Kinder einen höheren Intellekt oder nicht. Es wäre eine Katastrophe, wenn ALLE einen höheren IQ entwickeln würden. Es gäbe keine Arbeiter mehr, keine Handwerker, keine Bauern, kein Bettler und keine Journalisten, und es gäbe schon gar keine Sachbuch-Verherrlicher mehr. Sondern nur noch Banker, Börsen-Experten, Kommunikations-Weiber in den Universitäten und umwelt-vernichtende Dynamit-Preis-Halter.

 

Geschlechter

Man muss unterscheiden. Die Weiber lernen besser Sprachen, sozial geringes Gesellschaftsdenken, Kinderkriegen, Männer in den Krieg senden und sonstwie auch sexuell befriedigen.

Die Männer können Firmen und Banken leiten und die Welt kaputt machen. Zusätzlich kann Einer aus einer Million echt abstrakt denken und auf hohem philosophischen Niveau.

Das ist schon alles. Eigentlich ist es egal, ob Frauen oder Männer sehr intelligent werden. Am Schluss machen sie genau dasselbe: Geld horten, Kinder in die Welt setzen, Hunde schlagen, Kriege und Folter unterstützen und nur die grössten Metzger wählen, als die grössten Kälber die sie selbst sind.

 

Lernwille und Lernfähigkeit

Am besten zeige ich die Sache am eigenen Beispiel: Ich bin der universell intelligenteste Mensch, der je existierte. Ich weiss alles. Wie kam dieses? Es kam so:

- Achtklassen-Schule auf dem Lande, etwas kaufmännische Ausbildung, etwas Sprachen, Weiterbildung bis 36 Jahren - dann Konzerne, Banken und Versicherungen prüfen und den Reichsten der Welt zudienen, dann alles kapieren, was Philosophen und Wirtschaftstheoretiker je geschrieben haben, samt deren Denkfehler und fehlende Ursachen-Wirkungs-Ketten - und dann selbst, aber auf höherem Niveau, schreiben.

Ein anderes Beispiel: Ich bin sprachlich absolut unbegabt. Nicht einmal Deutsch kann ich richtig, doch diese kann der Duden auch nicht. Ich sparte, ging nach England und kam bei Eintritt in die Elementarklasse F. Nach 5 Monaten (in Worten: Fünf) war ich der absolut Beste der Proficiency Class... How come? Einfach: Ich lernte. Die anderen Knallen, und zwar Weibchen wie Männchen, waren von den Eltern finanziert, hatten ein schönes Leben und nach 2 Jahren waren sie in Klasse M und würden nie die Proficiency Class erreichen.

Ich lernte Buchhaltung: Nach 10 Jahren erkannte ich, dass kein einziger Wirtschaftsprüfer der Welt irgendetwas kapiert von höchster Buchhaltung - deshalb immer noch der FASB Beschiss in den USA.

Was ich sagen will: Alles geschieht niemals mit Wille der Eltern oder Lehrer, sondern allein auf dem Willen des Kindes, seinen Fähigkeiten, seines Intellekts, seines Durchhaltewillens.

Und schliesslich braucht die Welt massenweise dumme Menschen als Erwachsene, sonst gibt es keine Revolten mehr, keine Kriege, keinen Obama - und dann steht der ganze Karren still, denn in Zukunft wird es nur noch Bauern und Handwerker brauchen - und sonst gar nichts mehr.....

 

Sprachen

Am obigen Beispiel, aber auch mit Französisch in 6 Monaten in Genève mit Auszeichnung an der Chambre de Commerce war gegeben: Mit Wille und mit Lernen, lernt man sogar Sprachen, auch wenn man ein Vollidiot ist.

Nun - da alle Kinder einmal Vollidioten sind, ist es ein Witz, mit Früh-English zu beginnen, wenn diese Klötze mit 16 aus der Schule kommen und kein Wort Deutsch richtig reden und keinen anständigen Brief schreiben können. Dafür wissen sie jetzt, wie man chattet, wie man am Computer und Internet Leute zu Tode schiesst und martert und wie man die dummen Geissen von Kontext DRS und einige Sachbuch-Idioten verblüfft.

Es braucht nur EINE Sprache, und diese gut. Fremdsprachen sollen die Idioten gefälligst freiwillig lernen, wenn sie es denn brauchen, später als Erwachsene. Als Kinder brauchen sie bestenfalls einige elementare Grundsätze in Englisch und Französisch.

 

Das Theater um Programme und Systeme

Seit dem Mittelalter wurde den Kindern beigebracht, dass nur jemand etwas ist, der Geld hat, Kohle, wenn er bluffen kann mit Schönheit und mit Glamour and Glanz and Gloria. Vielleicht im Mittelalter und Aufklärung war es gut, wenn man gut schnorren konnte, ohne wirklich intelligent zu sein, siehe Voltaire. Die wirklichen Genies sah man zu Lebzeiten nie, sie verschwanden hinter einer morbiden Masse von Blendern und Schnorrern.

Genau dies ist das Programm und das System der heutigen Schule: Macht aus allen Kinder Bluffer und Blender, macht den Eltern weis, dass jedes idiotische Kind ein Ospel, Merz oder Ackerman werden kann, und die Weiber irgendwelche 4 Whores of DRS oder Deltenre-Kuh of Swiss Idea TV - mein Gott, warum haste die Kinder verlassen?

 

Grundsatz der Schule

Schule ist lernen - im Rahmen des individuell Möglichen. Stattdessen wird ein Zirkus veranstaltet über Möglichkeiten des Lernens, die noch nie irgendeinen Sinn machten.

Ein Kind, das lernen will, lernt auch etwas - selbst wenn die Eltern und die Lehrer und die Medien und das Deltenre-TV ein Dauerrauschen höheren Blödsinns abfeiern. Es wäre also gut den Kinder klar zu erklären, warum Lernen, auch ohne später Millionen als Investment Banker zu verdienen, lohnend sein könnte....

 

Doch hier verlässt mich die Geduld.

Gegen die generelle Dummheit von Radio-Weibern, Sachbuch-Schreibern, Bluffer des Lernens, damit auch später die Finanzwelt in den Boden getrieben werden kann, oder mit Autos und Flugzeugen die Geosphäre verpestet - oder mit Büchern die Hirne verbrannt, gegen diese Oberflächlichkeit des Denkens kommt ein denkender Mensch niemals an. Da ist jede Mühe umsonst und die Weltverdummung zu weit fortgeschritten.

Diese Welt geht ihrer Selbstvernichtung entgegen - und die Idioten von der Kindererziehung wollen aus dem Vernichtungspotenzial von morgen, sowas wie die Weisen von heute bilden. Was Ihr kriegt, sind die blinden und tauben Nüsse, die Ihr selbst als Vorbilder abgegeben habt....

Und nun geht den Weg des Wassers - ab in die verseuchten Ozeane - Kinder.

 

 

Es ist der 29. Mai 2009

 

Gesundheitswesen - Krankenkassen - Wahnsinn des Privaten

 

In der Schweiz, wie in allen Ländern der Welt, explodieren die Gesundheits-, besser wäre zu sagen, die Krankheits-Kosten.

 

Kosten-Explosion

Es ist ein ganz normales Phänomen:

- Immer mehr Fürsorge, immer mehr Technologie, immer mehr Luxus, immer mehr Krankheiten, immer mehr exotische Behandlungsarten im Katalog, immer mehr Ansprüche des Einzelnen "an den Staat".

- Die Gesellschaft wird älter und ärmer wegen der Wirtschaftskrise und dem Wahn, die Welt in Einzelteile zu zerlegen und auszuplündern.

- Immer mehr Krankheiten, die schwer zu behandeln sind, den Tod hinauszögern mit Kosten von Tausenden von Euros pro Tag, Zusammenflicken von Unfallopfern, die früher einfach gestorben wären und während der Invalidität während Jahrzehnten Millionen, in ihrer Gesamtheit, Billionen Euros weltweit verschlingen.

 

Der Wahn der Machbarkeit - Alles kann kuriert werden.

Es geht um die Verlogenheit in der Politik: Die Herren und Damen der Politik bescheissen die Leute um die fundamentalen Wahrheiten, wie etwa die, dass Gesundheit kostet, wenn jedes Boboli behandelt werden soll, nach Wahl von zahlreichen "Spezialisten", die abzocken, dass die Tränen fliessen.

Die Kosten-Explosion im Gesundheitswesen und in allen anderen Staatsbereichen ist kein Buch mit 7 Siegeln, sondern ganz einfach der Wille einer Nation. Nichts ist unerklärlich - alles lässt sich auf Heller und Pfennige nachweisen, der ganze Wahn einer Volksgemeinschaft, die nicht nur die Lebensgrundlage Erde ausplündert, sondern vor allem sich selbst. Alles auf der Grundlage gigantischer Selbstbetrugs-Modellen des Denkens - sorry, des Nichts-Denkens.

 

Der Betrug mit den billigsten Krankenkassen

Artisana war bei den Jungen mal in: Da machte eine idiotische Krankenkasse auf junge Risiken und beschiss damit die anderen KK wie die Helsana. Am Schluss mussten die Prämienzahler eben dieser Helsana Millionen nachzahlen, wegen dem Prämienbetrug der Artisana.

Nun sagt man, jeder solle die billigste Krankenkasse aufsuchen. Dies ist ein Betrug und ein Wahnsinn: Die Gesamtkosten des Krankenwesens steigen immer höher und müssen verteilt sein. Deshalb ist es unmöglich, dass eine einzelne Krankenkasse billiger sein kann als andere, ganz einfach, weil diese Billigkeit nur mit dem Beschiss der Altersstruktur, falsche Prämienberechnungen oder geringere Leistungen erbracht werden kann

 

Der Milliarden-Betrug mit der Privatisierung

Alles sollte nach Milton Friedman, Karl Popper, Chicago School etc. privatisiert werden:

Krankheitskosten, Wasser, Strom, Verkehr, Altersvorsorge, Umweltschäden, Abfallentsorgung, Gefängnisse, Bildung und die Intelligenz.

Nun haben wir den Schlamassel:

Statt in der Schweiz die AHV mit Umlageverfahren zu verfeinern und klar zu sagen, dass nur die Einnahmen zu verteilen sind und keine zukünftige Schulden, wurde die kriminelle Idee des BVG, der privatrechtlichen Berufs-Altersvorsorge geschaffen, wohlwissend, dass eines Tages alle Börsenwerte kollabieren könnten - und Delavy bewies es, kollabieren mussten.

Dasselbe Theater mit Telefon, Post, Strom, TV und auch mit den Krankenkassen.

Die Vielzahl von Stiftungen und Krankenkassen wirken wie die Vielzahl von Hedge Funds, Anlagefonds und Banken: Alle kassieren unnötig Milliarden ab, allein für die Verwaltungen der einzelnen Gebilde, zusätzlich garnieren die Top-Manager Saläre in Millionenhöhe, die alle von den kommunen Steuerzahler und Bankkunden und Investoren und zukünftigen Kranken zu bezahlen sind.

 

Die Politik in allen Ländern - ein einziges Tollhaus

Nicht nur Obama Barack ist ein Voll-Idiot, der von Volkswirtschaft und Investment Banking etwa so viel versteht wie eine Maus von einer Schlange. Alle Politiker der Welt haben von Nichts eine leise Ahnung. Sie tun so, als ob sie alles verstehen würden, alles im Griff hätten, ob alles zum Besten stünde, dabei bestehen alle Parlamente aus IQ-schwachen Idioten, die nichts wissen, nichts sehen, nichts hören, nichts denken.

Und diese Denkabstraktheiten wollen uns weismachen, sie könnten Völker und Wirtschaften von Staaten unter Kontrolle halten, wo sie nicht einmal die Altersvorsorgen und Krankenwesen im Griff haben.

Da würden sie besser wieder Weltkriege führen: Diese sind übersichtlich, einfach zu entscheiden, leicht zu erklären und ebenso zum Ziel zu führen, wie die konzertierte Aktion der Weltvernichtung durch Industrie, Autos, Flugzeuge und Massen von bald über 7 Milliarden blind und tauben Voll-Idioten des Nichts-Denkens. 

Noch Fragen, Freunde? Wagt es nicht - ich würde Euer Rest an Verstand gleich auch noch zertrümmern.....

 

 

Es ist der 4. Juni 2009

 

 

Hanebüchenes Fremdgehen

 

 

 

Es ist unglaublich: Was auch immer die Sendung DRS KONTEXT bringt, kommt hanebüchen daher. Das Ganze hat damit zu tun, dass die Menschen nicht denken können.

 

Sehen wir mal die Frage des Fremdgehens genauer an:

 

Frage des Fundamentes: Fremdgehen ein Kavaliersdelikt - die Ehe ein Heiligtum?

 

Und jetzt gehen wir in die fundamentale Problematik:

 

1.  Ein Sexualakt ist etwas Ungeheuerliches: Der Mann steckt seinen steifen und geilen Schanz in die Vagina der Frau, also hinein ins Innere ihres Körpers und reibt und stösst, bis ihm die Spermien rausspritzen. Daraus könnte ein Kind entstehen.

 

Banal? Mein Gott, noch nicht mal der Verkehr mit einer Hure ist banal. Es geht nur, weil die Frau total alles vergisst, was sie tut und der Mann nur spritzen will. Sonst ginge die Sache niemals. Also Ist Fremdgehen ein Akt von aller grösster Wichtigkeit und Auswirkung.

 

2.  Die Ehe sei heilig. Blödsinn: Sie widerspricht dem Grundsatz, dass ein Mann möglichst viele Weiber haben will und auch die Frau eine ständige Auslese vornimmt. Wenn nun per Dekret eine Monogamie-Ehe geschlossen wird, ist sofort der Wurm drin.

 

Am Anfang ist da noch Liebe und Lust zu Zweit. Doch bald ist alles nur noch Konsequenz und Religion. Macht schickt sich drein und verlässt die biologische Logik für ein ganzes Leben. Und dies soll noch Leben sein?

 

3.  Frauen und Männer sind unvereinbar. Sie haben zwar ergänzende Sex-Teile - aber nicht die sich ergänzenden Hirne. Ich erklär es mal so: Wenn ein Mann Sex haben will, muss er abspritzen, und zwar bald, sonst hat er ein schweres Problem.

 

Die Frau hingegen sieht es völlig anders. Bei ihr, bei allen Frauen, muss der Rahmen, die Zeit und die Umstände hervorragend sein, sonst hält sie nicht hin - ausser sie sei berufliche Hure. Und nur davon leben alle Huren der Welt.

 

Wenn ich zu meiner Freundin gehe und sage, ich wolle Sex, und sie sagt nein, dann kann sie mindestens drei Tage warten bis zum nächsten Mal, weil ich es mir selbst mache. Und so sind die Männer: Wenn sie scharf sind, müssen sie, entweder durch Wixen oder mit einer Hure um die Ecke.

 

4.  Die Sexualität und das Fremdgehen sind nicht vereinbar mit den menschlichen Hirnstrukturen: Denn eigentlich lebt alles aus einem Mythos, der mit Logik, Wünschen, Machbarkeit etc. unvereinbar ist. Die Tiere habe ein biologisches Programm und dies funktioniert. Und die Affen tun es den ganzen Tag.

 

Nur die Menschen "züchtigen" sich, schikanieren dauernd das andere Geschlecht, man entzieht sich Zwängen durch Fremdgehen oder durch andere Tricks des Nicht-Lebens - und ist so blöd, die Konventionen von DRS KONTEXT, in allen Dingen und in allen Themen, als Richtschnur des Lebens und des Denkens zu nehmen.

 

Eigentlich ist alles eine riesige Blase von Dummheit, von "so tun als ob", von sich in Konventionen baden und darüber Sachbücher höchster Dummheit schreiben.

 

Deshalb versteht heute kein Mensch, mit Ausnahme von Delavy, etwas von Wirtschaft, Politik, Philosophie, Religion und dem ganzen Rest.

 

99 Prozent der Menschen glauben zu denken und zu verstehen. Und 99,9999 Prozent verstehen nicht einmal ein Prozent des Geschehens auf der Erde. Und da will man etwas Gescheites zur Sexualität hören wollen - und gar noch auf Radio Deltenre DRS Idee Suisse?

 

Ja, seid Ihr eigentlich des Teufels? Man muss verstehen, universell, und sonst versteht man rein gar nichts.

 

René Delavy, Berlin and Bournemouth

 

 

 

 

Es ist der 10. Juni 2009

 

Die Ver-Idiotisierung des Realen - der Welt

 

 

Soeben bin ich erwacht aus einem sehr kuriosen Traum. Dies ist wichtig, denn es hat mit der Gedanken- und Gefühlswelt dieser Menschheit im Jahr 2009 zu tun.

 

Im Traum sind mir einige "fürchterliche" Dinge widerfahren. Es begann alles in Harmonie. Man traf sich irgendwo, fuhr in irgendwelche Gegenden und landete irgendwo. Der Rest liegt im Dunkel. Doch klar ist folgendes: Irgendeinmal versuchte ich ein Lämpchen anzuzünden und Experten kamen daher, mir zu erklären, warum diese kleine Stablampe so nicht funktionieren könnte - ich würde das Birnchen falsch einlegen. Und das Ganze war von ungeheurer Wichtigkeit.

 

Dann geriet aus irgendwelchen Gründen mein Fahrzeug in Brand. Das war - im Traum - eine Katastrophe, denn im kleinen Hirn des Träumenden schien das Auto alles zu sein, was er besass. Am Schluss erreichte ich ein Haus, ein modernistischer, verwinkelter Block auf mehreren Etagen - und ich wusste nicht, wie es mit meinem Leben weitergehen könnte.

 

Da traf ich auf "meinen Vater" - ein ungefährer Kerl in einem Alter, das weit unter meinem eigenen liegt und sagte: "Ich kann es nicht sagen, Vater, was gewesen ist. Es war ungeheuerlich. Ich finde die Worte nicht, die Kraft, ich bin vernichtet. Es ist ein Wahnsinn, wie komme ich hier raus....."

 

Und dann erwachte ich. Und jetzt wird es interessant, obschon ich es in meinen Büchern schon 10 Mal beschrieben habe:

 

Zuerst kam mir meine Lebenslage in den Sinn, die eigentlich sehr erfreulich ist, obschon jetzt die Renten bald in sich zusammenbrechen müssen und vielleicht auch die Vermögen und die Immobilienpreise. Doch für dieses, wahrscheinliche Szenarium, habe ich schon lange eine Notlösung.

 

Der nächste Bewusstseinsschritt lag darin, mich langsam hinan zu meinem normal-geistigen Niveau meiner Literatur, das heisst der real existierenden Menschheitswelt von heute, hoch zu hieven. Dies gelang nach 5 Minuten. Dann erinnerte ich mich an die unsäglich dummen Sendungen von gestern, das "Echo der Zeit" von Radio DRS über neue Schweizer Wirtschaftsgenies - und die Sendung von TV ARTE über die wahren Gründe des Wall Street Crashs - und erkannte, was ich schon Tausende von Malen geschrieben habe, dass kein einziger Mensch auf dieser Erde überhaupt noch eine Ahnung von Realität hat - nie irgend Etwas weiss.

 

Die Ver-Idiotisierung der Welt hat ihr Werk getan.

 

Ich erkläre es:

 

Die Schweiz hat einige Genies:

 

Einen Tennisspieler, einen Ballonfahrer, einen Hollywood-Regisseur, einen Raser, sorry, Blocher, einen Uhrenunternehmer, der mit der Swatch die Uhrenbranche verhunzte, verschiedene Konzern- und Bank-Begründer des Wahns, natürlich Einstein, der mit seinen Dynamit-Preis-würdigen Findungen erlaubt, die Erde gleich mehrfach zu vernichten - sowie einige Professoren, wie der berühmte Bruno S. Frey.

 

Dieser Kerl sagte im "Echo der Zeit" ungefähr folgendes:

 

"Wir müssen aus der Geschichte lernen. Die Krise (er meint den Niedergang des Kapitalismus) muss bewältigt werden. Wir sollten die nachkommenden Studenten der Schweiz dahin bringen, dass sie leicht abweichen vom Wirtschafts-Modell der USA. Vielleicht gelingt es mit Innovationen und neuen Ideen, wieder ein Wachstum zu erzeugen, wonach die Schweiz sehr profitieren könnte, von einer neuen Art des Wirtschaftens, die viel Profit und Wachstum nach der Krise erbringen wird."

 

Man muss sich vorstellen: Diesen unsäglichen Quatsch wird als Geniestreich gewertet und ein Beitrag der Radios DRS mit viel Pomp angesagt. Man denkt: "Nun kommt's, nun erklären sie endlich die Theorien von René Delavy. Jetzt endlich haben sie begriffen." ---- Aber was kommt, ist noch schlimmer als die real bestehenden Verhältnisse.

 

Und die Erklärung des Crashs an der Wall Street auf ARTE TV?

 

Die Ver-Idiotisierung der Menschheit lässt keine anderen Dinge zu, als dass ein "Philosoph" Sloterdijk sich wichtig macht, mit allgemein gültigen Sprüchen des Nichts. Die Sendung nennt zwar alle Fehlläufe der letzten Zeit im Subprime Business in den USA, die Verpackung von Non-Valeurs in Triple A Zertifikate, die von Rating Agencies zum Handel in Billionenhöhe getrieben werden. Sie erklären den Laisser-faire Betrieb der U.S. Regierung, die fehlenden Kontrollen, die Gründe um das Mitreissen des sogenannten "Real-Wirtschaft". Die Täter, die nicht benannt und bestraft werden könnten (sagte ARTE), existieren entgegen dem Versprechen in den Programmheften gar nicht, denn wo ALLE mitmachten, kann es keine Täter und keine Opfer und keine Gerichte geben....."

 

Dies alles ist an Oberflächlichkeit und Dummheit nicht mehr zu übertreffen. Es ist der Abglanz einer zum totalen Niedergang strebenden Medienwelt des Shredderings und der unnötigen Aufbauschung von Banalitäten.

 

Die Ver-Idiotisierung der Welt ist heute an ihr natürliches Ende gelangt.

 

Hier die wahren Gründe für den totalen Zusammenbruch der menschlichen Systeme in Wirtschaft, Ökologie, Politik, Kultur, Philosophie und dem ganzen Rest:

 

Es ist falsch zu glauben, der Kapitalismus sei schuld am Niedergang, und zwar nicht nur dessen Auswüchse, Neo-Liberalisierung, Crash der Börsen und Banken, der Real-Wirtschaft und der Umwelt.

 

Nein, die reale Basis der Selbst-Vernichtung ist die gewollte und gekonnte totale "Ver-Idiotisierung" der Menschen durch den Menschen.

 

Es ist falsch zu glauben, es gäbe verschiedene Wirtschaften - jene der USA, Europas, Russlands, Chinas, Indiens, Afrikas etc. Es ist alles dasselbe. Alle kennen nur die Maximen der Profit-Maximierung, des Wachstums, der Massen-Gesetze, Streben nach Grösse und hohen Zahlen, der Vernichtung aller Ressourcen und Energien, der Kollabierung der Umwelt infolge einer ausser Balance geratenen Wetter- und Klima-Maschine, einer Verblödungsindustrie, in den Medien, im Internet, in der Schriftstellerei, in der Philosophie.

 

Es gibt keine anderen Modelle: Der Sozialismus oder der Kommunismus? Vergessen: Es waren leicht sozial angehauchte kapitalistische Systeme mit dem Ziel der Vernichtung des Planeten durch den Menschen - haargenau wie im Kapitalismus, nur in Nuancen abweichend von anderen Systemen.

 

Es stellt sich die Frage: Der Wall Street Crash hätte mit Hedge Funds, Derivativen, wertlosen Billionenpaketen an "Wertschriften", die immer noch in allen Bilanzen der Welt mit über 100 Billionen Dollars überbewertet vor sich hin schlummern, dieser Wahn des Geldes hätte die Real-Wirtschaft vernichtet?

 

Was für ein Blödsinn: Die Mechanismen des Kapitalismus, auch ohne Neo-Liberalismus, hätten dafür gesorgt, vielleicht in 20 Jahren, dass das gesamte Kartenhaus auch ohne Wall Street zusammengekracht wäre,  in Wirtschaft, Politik, Umweltvernichtung, geistige Verblödung der Menschen-Hirne durch Technologie-Gläubigkeit, Wachstums-Glauben, Geld-Wirtschaft, Vernichtung von Luft und Wasser, Massen-Menschheit von 7 und mehr Milliarden, die Denkfaulheit von weit über 99 Prozent von Denk-Affen, sprich Menschen, war vorgegeben. Es konnte niemals anders kommen.

 

Die Ver-Idiotisierung des Menschen durch den Menschen war vorgezeichnet durch das vorherrschende Denken seit den Alten Griechen, dem Mittelalter, der Aufklärung, des modernen Zeitalters von Smith, von Hayek, Keynes, Friedman bis hin zu Greenspan und zu GW Bush. Es konnte niemals in anderer Weise enden.

 

Das Experiment Mensch konnte nur in einer Katastrophe enden. Wo Profit, Masse, Wachstum, Vernichtung eines Planeten, das höchste Programm ist  - von Wirtschafts-Theoretikern getrieben, von Philosophen, von Dynamit-Preis Idioten, von heutigen Professoren des Nichts, von Genies, die nie solche waren ----- da konnte nur die totale und von niemandem bemerkte Ver-Idiotisierung der Welt als End-Resultat kommen.

 

Natürlich kann diese Theorie, die eine Tatsache ist, die niemals mehr aus der Welt zu schaffen sein wird, nicht bevor sich die Menschheit auf einen kleinen Bruchteil der jetzigen Zahlen reduziert haben wird, kann also diese Theorie zwar bewiesen und begründet werden. Wo aber die Hirne der 99,99999 Prozent dieser Menschheit in der Verblödung ohne Erkenntnis des real Seienden angelangt ist und von Tag zu Tag immer noch unwissender wird, ist es rein unmöglich, eine Wende in irgendwelche bessere Richtung erwirken zu wollen.

 

Und da kommt ein Kerl daher, hat irrsinnige, der Realität des Alltags-Menschen angepasste Träume, macht sich Sorgen um verbrannte Autos, die alles sind, was er hat und erzählt seinem Schein-Papa den Untergang des Abendlandes, um beim Erwachen die reale Banalität, nicht des Bösen, sondern des Realen, zu erkennen. Was für ein Witz in Anbetracht des komplexen Chaos des Realen!

 

Ein Schock, die gesamte Misere der ver-idiotisierten Menschen zu erkennen?

 

Blödsinn: Eine ungeheure Erleichterung. Nur NICHT zu verstehen, in welcher Lage die Menschheit ist, kann schmerzen - doch warum sie in diese Lage gekommen ist, wie sie wieder rauskommen würde, aus dem Fall in den Orkus, was allerdings in den verdammten Hirnen dieser verdummten Menschheit als Utopie ankommen würde - dies alles gibt ungeheure Sicherheit und Zufriedenheit.

 

Und wenn es mir dann noch gelingt, das Gedankengebäude, das selbstverständlich aufgrund meiner Bücher etwa 2000 Buchseiten umfasst, jeden Morgen wieder neu erstehen zu lassen - und zu erkennen, dass es selbst im schlechtmöglichsten Falle des Realen, Auswege aus der Gefahr geben wird, für mich, meine Freundin und die Hunde, und diese bei real gesehen höchster Lebensqualität - dann könnte eigentlich das Glück vollkommen sein.

 

Sämtliche Lösungswege aus der Gefahr waren in meiner Literatur gegeben. Sie wurden bis auf den heutigen Tag ignoriert. Es war nichts Anderes zu erwarten: Ignoranten des Seins können andere Theorien als diejenige des puren Kapitals niemals begreifen, nicht bevor die ganze Sause down the Drain abgespült sein wird.

 

Wenn ich trotzdem denke, mir eine Kugel geben zu müssen, so hat dies nicht damit zu tun, dass ich nicht sehen will, wie alle meine Voraussagen eintreffen werden. Dies nämlich muss ich unbedingt, es wird phantastischer sein als alle Hollywood-Filme zusammen. Nein, es ist die Nutzlosigkeit, weiter zu leben, wenn man eigentlich alles schon zum voraus weiss und es ein Graus sein sollte, sich daran sogar noch zu erlaben.

 

Es gibt eine Sinnlosigkeit des Geistes, wenn man ganz oben angelangt ist, im Fundamentalen und Universellen, die normal Dummen niemals zu erklären ist. Man kann die Sinnlosigkeit der Systeme nicht zu 100 Prozent begreifen, ohne die Sinnlosigkeit des Seins mit zu denken. Dies ist das Problem.

 

Doch auch dieses Problem werde ich bewältigen. Ich habe weiter zu denken gelernt, als jeder andere Mensch vor mir. Nun auch zu sehen, wohin die Reise geht, wo die Anderen immer noch mehr leeres geistiges Stroh dreschen, alle diese Obama, Sarkozy, Hu and Wen, 7 Dwarfs of Berne, alle diese Schein-Intelligenzler von Universitäten, diese Voll-Idioten von "Philosophen" und "Wirtschafts-Experten" - diese neue Jugend, die noch blöder sein wird, aufgrund der gegebenen Ausbildung und Medien, als alle vergangenen Generationen zusammen - dies alles muss man erlebt haben und fortschreitend literarisch festhalten.

 

Es wird keine grosse Nachwelt mehr geben, nach 2050 oder 2100. Doch dies allein kann der Sinn des Lebens nicht gewesen sein, Literatur zu schreiben für eine ver-idiotisierte Spezies, die nie begriffen hat, dass sie auf einem sehr engen und verletzlichen Planeten lebt, der leicht zu vernichten ist - und dass danach, in Anbetracht der bestehenden Systeme und realen Denkweisen, nichts mehr Bleibendes und Weiter-Führendes folgen kann - nichts mehr - nichts mehr - nichts mehr - nichts.....

 

 

 

 

 

Es ist der 14. Juni 2009

 

 

 

 

Lobeshymnen zum 80. Geburtstag von Jürgen Habermas

 

 

 

DIE ZEIT schreibt eine Doppelseite per 10. Juni 2009 mit dem Titel "Weltmacht Habermas" (!) ---- und die Elogen auf seine philosophischen Leistungen und seinem ungeheuren Machtanspruch auf das Sein und Wesen der heutigen Gesellschaft werden in strahlendstem Schein dargestellt.

 

Kein Wort davon, dass ein Mensch wie Jürgen Habermas keinen Anspruch auf höheres Wissen stellen darf, wenn er die ungeheure und sozusagen systembedingte Crash-Situation in Wirtschaft, Politik, Ökologie und Kultur nicht zur Kenntnis nehmen will und kann. Er darf sich nicht Aufklärer nennen, mit seinen sehr vereinfachenden Maximen von Demokratie, Religions-Verständnis, Ethik des Menschen, Diskurs oder besser gesagt Geplapper von Nichtdenkern an allen Kongressen, nichts verstehend vom freien Fall in alle Fallen, die sich der Homo non-sapiens selbst gestellt hat. Habermas hantiert mit Scheinrezepten aus der Küche von Konsens-Plattitüden, und wird das ganze Debakel der Menschseins in einer unglaublichen Dunkelheit des Geistes weder relativieren noch beheben können.

 

Unter diesen Umständen ist es kein Wunder, dass andere Nicht-Denker des Konsenses in der U.S. Chicago-Lehre, seine Geistesschwäche als Triumph des Geistes, gar als "Weltmacht Habermas" abfeiern wollen und die noch tumben Studenten, die von ihren Professoren verblödet worden sind, das wohlmeinende Null-Weltbild von Habermas als Genie-Tat empfangen und er selbst hochgejubelt wird.

 

Es bleibt klar ersichtlich: Habermas ist nicht fähig, auch nur eine einzige gangbare und sinnvolle Lösung aus dem Schlamassel der gegenwärtigen Weltsituation in Wirtschaft, Kriegen, Übernutzung des Planeten, Bevölkerungsexplosion, Ausraubung aller Schätze und Energien des Globus, die Ausser-Balance geratene Wetter- und Klimasituation auch nur schon in Ansätzen zu präsentieren. Er konzentriert sich zu 100 Prozent auf menschliches Verhalten, anstatt das Versagen der Systeme konkret und abstrakt zu analysieren und den Gang der Dinge seit den Alten Griechen bis zum Wall Street Crash zu verstehen und in Literatur umzusetzen.

 

Bringen wir somit eine riesige, wertlose Worthalde an unausgegorenen Ideen auf den kürzesten Nenner: Dieser Habermas ist an Einfalt kaum mehr zu übertreffen - seine Philosophie mag einigen Einfachen im Geiste, die nach Mitsprache im Chaos lechzen, sinnvoll erscheinen. Sie ist es nicht. Höherer Sinn, der diese Menschheit zurück auf einen Pfad des Machbaren führen könnte, ist weit und breit nicht zu sehen.

 

Um nicht wieder einen ganzen Roman schreiben zu müssen, will ich hier und jetzt nochmals einen Text wiedergeben, den ich im Buch-Fragment "Sein und Schein" vor vielen Jahren über Jürgen Habermas im Vergleich mit Harald Schmidt verfasst habe:

 

 

Jürgen Habermas und Harald Schmidt

 

Glauben, Wissen, Toleranz

 

 

Mich interessiert die Philosophiegeschichte eigentlich nicht von ihrer akademischen Seite her. Für die fortbestehende Menschheit ist nur relevant, wie sich diese auf die Weiterexistenz der Spezies Mensch auswirken wird. Ich will mich auch nicht äussern zu einzelnen Exponenten dieser Philosophiegeschichte, denn sie sind nur ein Spiegel vom Ganzen, Masken in den Szenerien des Menschseins in einer unverstandenen Wirklichkeit. Alles kann nur erklärt werden im Rahmen von  fundamentalen Betrachtungen über unser Sein, das Eingehen auf das Denken von Einzelnen verwischt die Ränder und macht das geistige Chaos nur noch unübersehbarer.

 

Doch seit langem beobachte ich rein privat den Inhalt von Jürgen Habermas' Denkansätzen und durchschaue dabei sein Gedankengebäude. Dies geht jedoch nur, indem ich seine ungeheuer komplexe Ausdrucksweise auf mein sprachliches Verständnisniveau herab breche.

 

Es gilt, den lahmen Grundgehalt seines Denkens, das nichts Fundamentales im Verstehen von Ökologie, Wirtschaft, Kapitalismus und Sozialismus, den Grenzen des Denkens in Wissenschaft, alle die Denkfaulheiten in religiösen und philosophischen Diskursen enthält, erfasse und dann auf mein analytisches Denkniveau hinauf transponiere, um jetzt erst in der Lage zu sein, diesen Habermas zu verstehen.

 

Schliesslich wird dieser Mensch mit Preisen und Anerkennungen nur so überhäuft, wird als einer der wichtigsten Repräsentanten der Gegenwartsphilosophie, des Verstehens von Welt in der Jetztzeit, gehandelt und da kann es sich lohnen, sich nicht  zu breit auf das Denken in den einzelnen Schichten der multikulturellen Gesellschaft abzustützen, sondern seine wichtigsten Träger auch einmal einzeln zu prüfen.

 

Der Zufall will es, dass zugunsten von Habermas, der wahrscheinlich aus den Hierarchien von wirklich denkenden Menschen bald herausfallen wird, ein in Zürich gehaltener Vortrag, basierend auf der Schrift "Zeitdiagnosen", im Kulturteil einer Tageszeitung besprochen wird. Gleichzeitig  und auf derselben Zeitungsseite erscheint eine Biographie (!) des Spassmachers und Stand-up-Komödianten Harald Schmidt. Zuerst sah ich den Zusammenhang nicht, analysierte wie immer den geistigen Grundgehalt dieser Zeitungsartikel und regte mich wie üblich darüber auf, dass beide Themen in engsten Denkgefängnissen abgehandelt werden. Nichts Besonderes also um sich aufzuregen, denn schliesslich geschieht mir dies mit allen Zeitungsartikeln oder Beiträgen am Radio und TV. Es ist der übliche Reflex, alles andernorts Gedachte durch den Raster meines Denkvermögens fallen zu lassen. Doch dann plötzlich sah ich die Parallelen und dies ist nun der Grund, warum ich ausnahmsweise auf Personen im Detail eingehe.

 

Zuerst einmal dieser Jürgen Habermas: Was tut er eigentlich? Auf höchstem Niveau sprachlichen Ausdrucks analysiert er die marode und chaotische, von ihm nicht verstandene Jetztzeit in der Welt und gibt seine Urteile ab, warum hier einiges nicht im Lot sei. Und das tut er auf sehr komplex und trotzdem oberflächliche Weise, und - was seine Adepten niemals begreifen werden, auf ziemlich bescheidenem Denkniveau. Wenn er den Religionen Toleranz predigt, meint, dass der Glaube schon gelebt werden darf, dass aber jeder Fundamentalismus, jeder Fanatismus und Terrorismus Grenzen finden muss, die vom allgemeinen Weltwissen gesetzt werden sollten, vom demokratischen Verhalten, vom Wissen um die Rechte von anderen Religionsteilnehmern, vom Wissen um die Fragwürdigkeit von Toleranz als solcher, indem auch die Toleranz wieder einer Definition bedarf und im Interesse der Sache, will heissen der Wohlgeordnetheit des Menschseins auf diesem Planeten, auch einmal intolerant sein darf, indem Habermas all dies denkt,  bleibt er innerhalb analytischer Grenzen von Stammtischen-Diskutanten. Was er hier meint, weiss nun ein jeder; er reflektiert in einem Konsens des Denkens, das nun wirklich jeder unterschreiben kann.

 

Natürlich sollen Glaubenbrüder andere nicht terrorisieren, natürlich ist es ein Gebot, dass das Weltwissen der Wissenschaften eigentlich über dem Religionswissen, sprich -fanatismus oder -fundamentalismus stehen sollte, dies ist normal und fundamental. Doch was gewinnen wir, indem wir die Analysen eines Habermas zur Kenntnis nehmen? Rein gar nichts, wir werden noch nicht einmal zu besseren Menschen. Er zeigt uns nur, dass wir uns alle in demokratischem Wohlverhalten üben sollten, damit das Zusammenleben unter Menschen seinen geordneten Gang in die Zukunft nehmen kann.

 

Kein Wort, welche Qualität diese Zukunft haben soll, kein Wort von den Auslösern von Fanatismus und Terrorismus durch die strukturelle Gewalt, die von Wissen, Politik und Wirtschaft weltweit ausgehen, kein Wort von der unglaublichen Arroganz der Besserwisser, wie er selbst einer ist, indem er automatisch meint, in den "besten aller Welten" zu leben, wenn denn nur mehr Toleranz, etwas weniger oder gar kein Terror, wenn also eine liebe Multikulti-Gesellschaft ihr Unwesen treiben würde. Auch er ist selbstverständlich überzeugt, dass die Demokratie als solche die Probleme in allen Gegenden der Welt lösen würde, er will keine Ahnung haben von der "Diktatur der dummen Mehrheiten", die davon ausgeht, dass wenn die Menschheitsentwicklung total fehlerhaft ist, diese Mehrheiten den Expresszug in die Wand des Machbaren nur noch beschleunigen.

 

Dieser Schein-Philosoph Habermas ignoriert ganz offensichtlich alle Irrtümer der Philosophiegeschichte sowie das recht eingeschränkte anthropozentrische Gesichtsfeld, das von dieser Denklehre des schmalen Horizonts ausgeht, was in einer unglaublichen Arroganz der Natur und dem Planeten Erde gegenüber kulminiert und eine Machbarkeitsmaschine des Denkens schafft, die die Grundlage zum vorherrschenden Denksystem der heutigen Wissenschaft und des Kapitalismus bildet. ER weiss nicht, Habermas, in welcher Welt er lebt. Er lebt, noch, und weiss nichts von den Begrenzungen, die in allernächster Zeit auf uns alle zukommen werden. Nur deshalb bekommt er Friedenspreise, weil er den "Frieden" falsch interpretiert, nämlich wie ein Primarschüler, als nicht Vorhandensein von Krieg, als Harmonie unter den Menschen, wo doch seit Jahren Krieg herrscht gegen unsere eignen Lebensgrundlagen und zwar heute mit mehr Wucht als zu jedem Tag zuvor.

 

Dass sich ein solcher Mensch überhaupt vorwagt, um über Religionen, Wissen und Toleranz zu reden und zu schreiben, ist ein Skandal. Es muss ein Gebot der Vernunft und Logik sein, dass ein Wesen sich auf hohem Denkniveau nur äussern darf, wenn es eine Übersicht über das Menschsein und das Dasein auf diesem Planeten erreicht hat. Habermas lebt noch in einer Froschperspektive und all sein Schreiben ist der Versuch, statt die Realität zu analysieren, will er diese irre Wirklichkeit, so wie sie ist, etwas bessern zu wollen, um sie gerade dadurch voll zu akzeptieren. Deshalb hege ich tiefste Verachtung für alle Gegenwartsdenker und "Philosophen" der Jetztzeit, ganz einfach, weil sie gar nicht denken.

 

Nun zum kleinen Würstchen Harald Schmidt. Es ist schon ein Wunder, dass dieser Kleindenker dem TV höhere Weihen verleihen soll. Dies zeigt, in welch geistigen Tiefen sich alles am Fernsehen bewegt. Natürlich sind seine Gags treffend und zum Teil geistreich und natürlich sagt er Dinge, die bedenkenswert sind. Doch in Tat und Wahrheit ist er nur ein Mini-Habermas. Er sagt beinahe das Gleiche wie dieser "Denker", er sagt es beinahe täglich und auf einem Reflexionsniveau von normalen Erwachsenen, philosophisch gesehen also von Kleinkindern. Wer seinen geistigen Massstab so ansetzt, dass ihn jeder verstehen kann, hat eigentlich schon verloren, den er perpetuiert nur das vorherrschende Spassdenken einer demokratisierten Öffentlichkeit, denen ihr Gefühl für das Dasein abhanden gekommen ist, die schon gar nicht mehr wissen wollen, was das ist: Welt.

 

Zudem wird dieser Harald Schmidt gerade da gescholten, wo er stark ist. Instinktiv hat er gewusst, dass man auf den 11. September 2001 anders reagieren muss als mit der üblichen "Betroffenheit", dieser Anpassung an die bestehenden Denkschemen "Hier die Guten, dort die Bösen - Terrorismus gehört vom Globus verbannt". Und dazu darf man als anpasserischer amerikanischer Stand-up-Comedian so richtig patriotisch werden, muss diese Gegner des Guten verdammen und klar sagen, wo Gott seine Lieben hingepflanzt hat und wo die unkultivierten Böslinge sind. In diese Falle ist Schmidt nicht getrampt, er hat geistige Distanz bewahren können und gerade deshalb hat er einige unangenehme Wahrheiten verbreitet, die sogar zum Lachen aufforderten, wo doch der Tod von etwa 3000 Menschen in New York nicht zum Lachen wäre. Aber es geht gar nicht um diese Toten, es geht um die Ursache von Taten dieser Grössenordnung, Ursachen, die von allen Seiten aller Religionen und Wissenschaften, Politik und Wirtschaft, Kultur und Gesellschaftsformen diktiert werden.

 

Das Ganze ist ein Chaos, das denkerisch analysiert gehört, sonst fischt man nur im trüben Teich von Gedankenlosigkeiten, und genau dies tut nun dieser Harald Schmidt. Wo der Denker Habermas wenigstens versucht, wenn auch auf tiefem analytischem Denkniveau, Erklärungen zu finden zum vorhandenen Machbarkeits- und Denkchaos, nimmt sich Schmidt diese Welt nur als Sandkastenspiel für seine zynischen und ironischen Bemerkungen. Dass er es darin zu einer Meisterschaft gebracht hat, genügt dieser Medienwelt schon, um ihn als Medienstar zu feiern, wo doch sein Denkniveau unter jeder Kritik und jeder Biographie steht.

 

Mit diesen Massstäben gemessen, kann bald jedermann seine eigenes Buch zu seiner Lebensgeschichte fordern und wir Idioten sollen den Blödsinn auch noch lesen, wo es doch zu lesen gäbe, warum diese Welt nicht mehr funktioniert und aus allen Fugen gerät und daher nichts mehr unter Kontrolle bleibt.

 

Glauben, Wissen, Toleranz - nichts wie wertlose Begriffe, wenn sie nicht eingebettet werden in ein Verstehen, woher diese einzige Alternative des heutigen Seins, jenes, das wir gegenwärtig als Menschheit ausleben, sich auswirken wird in Zukunft und welche Alternativen des Daseins diese Menschheit gehabt hätte ohne all diese wirren Ideologen des Menschseins, sprich Philosophen der Vergangenheit, der Gegenwart und wahrscheinlich auch der Zukunft. Alles Denken nützt nichts, alle Buchpreise und Auszeichnungen, alle Nobelpreise nützen nichts, wenn die Ausgezeichneten nicht denken können auf jenem Niveau, das erforderlich wäre, damit diese Menschheit auch nur schon den Hauch einer Zukunftschance erhalten wird. Aber natürlich bin ich hier wieder in Gefilde des Denkens angekommen, die kein Mensch interessieren mag. Die Menschen interessiert das Gequatsche auf dem Niveau eines Habermas oder eines Schmidt. Und dies soll genügen? Die Nachkommen werden die Antwort geben. Deshalb sage ich: Vergesst diese Namen - und alle anderen auch. Sie geben eine Wichtigkeit des Selbst im unverstandenen Sein vor, die nur noch lächerlich ist und als solche durchschaut werden wird.

 

Es bleibt noch zu sagen zum Thema "Neuzeitliche Philosophen": Habermas ist gleich Sloterdijk - und Habermas ist gleich alle amerikanischen und französischen Philosophen der Jetztzeit. Sie alle ruhen sich aus auf den Verdiensten der Vordenker des Altertums und des Mittelalters und haben nie etwas dazu gelernt. Sie denken in Normen, die Gültigkeit hätten, wenn sich die Welt sich noch ohne jede Technik, ohne Maschinen der Moderne, Verkehrswesen, Atomkraftwerken und Vernichtungskriegsmöglichkeiten der modernen Art, auf unserem ewigen Kreisen um die Sonne bewegen würde. Diese Philosophen taugen nichts in der Analyse des heutigen Daseins und der Wucht, die von Status quo ausgeht auf die Zukunftsentwicklungen dieser Welt. Sie sind blind und taub der realen Wirklichkeit gegenüber, jener, die ich in den "10 Maximen zur Weiterexistenz" beschrieben habe. Sie haben keine Ahnung von der wirtschaftlichen und politischen Welt, sie leben in akademischen Elfenbeintürmen des Denkens an sich, ohne Bezug zu nehmen auf das gigantische reale Chaos das uns umgibt und das man sich zu Tode denken muss, um es zu verstehen. Diese Möchtegern-Denker sind am Ende der geistigen Fahnenstange angelangt, in philosophischer Hinsicht - und sie wissen es nicht, wollen es nicht wissen. Man nenne mir  e i n e n  Philosophen der Postmoderne, der diesen Namen verdient, und ich sage "mea culpa". Ich werde lange schweigen müssen!

 

Was mir bleibt, ist zu sagen: Journalisten, Redaktoren, Wissenschaftler, Politiker, Kulturschaffende, Religionsvertreter, Toleranzbüffel, Wissensanbeter der Machbarkeit, ihr alle werdet noch auf dem Boden der Tatsachen landen und der Aufprall wird fürchterlich sein. Der geistige Fallschirm eines Habermas ist dermassen löcherig, dass dieser in Wahrheit nur aus einem Ring ohne Denkstoff besteht. Wir stürzen im freien Fall und lesen dabei Zeitung. Unsere Vorstellung von Glauben, Wissen und Toleranz gestatten dies. Warum auch nicht? Sollen wir Harald Schmidt nun fragen, ob ihm dazu ein gemeiner Kalauer einfällt?

 

 


Es ist der 23. Juni 2009

 

 

Was René Delavy alles weiss

 

oder: Das Universum eines Alles-Wissers

 

 

 

Kürzlich waren meine ältere Tochter und ihr Freund auf Besuch in Italien. Während des Nachtessens sagte ich zu ihnen: "Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was man  alles wissen muss, um meine Bücher schreiben zu können, die englischen Editors Letters und eine GAZETTE herausgeben zu können mit den Rubriken Politik, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Ethik, Philosophie, Religion, Ökologie und Anekdoten, und dies in zwei Sprachen. Ich weiss somit mindestens 1000 x so viel wie etwa die meisten Menschen dieser Erde."

 

Am anderen Tag schimpfte meine Tochter mit mir, ich solle nicht immer alle Anderen klein reden und ihnen das Gefühl geben, sie wüssten nichts und seien dumm.

 

Nun denn, dies war natürlich Mumpitz, denn darum geht es überhaupt nicht. Es geht darum, dass ich, um meine Texte schreiben zu können, wirklich ALLES wissen muss. Nicht nur, wie Autos und Flugzeuge und Atomwerke im Prinzip funktionieren, sondern konkret und abstrakt so ziemlich alles, was im Jahr 2009 ein Mensch überhaupt wissen kann.

 

Beginnen wir mit der Beweisführung:

 

Accounting

 

Gut, dies ist mein Beruf als Wirtschaftsprüfer. Doch viele haben Buchhaltung gelernt, und verstehen absolut nichts, sonst wären der Weltwirtschaftszusammenbruch und die Unkontrollierbarkeit der Verhältnisse niemals geschehen. Also, was weiss ich mehr in diesem Bereich als anderen Accountants? Ich könnte jede Firma, jeden Konzern, jede Bank, Versicherung, Industrie, Dienstleistungsbetrieb, Staat, Spital, Werk, Fonds etc. der Welt revidieren, das heisst eine Bilanz und Erfolgsrechnung erstellen oder prüfen. Ich könnte sofort sehen, wenn falsche Zahlen und Bewertungen erfolgt sind oder zum Beispiel keine Rückstellungen für zukünftige Risiken verbucht worden sind, und zwar in allen Ländern der Welt. Sämtliche Zahlen, die in Zeitungen stehen, sind das Resultat von Buchhaltung, und zwar ein System, das für die ganze Welt zutrifft und angewendet wird, obschon es bereit im 14. Jahrhundert von einem Italiener erfunden worden ist, mit Soll und Haben, Bilanz und Erfolgsrechnung. Ich kenne alle Tricks in Buchhaltung, Steuern und Organisation und alle Schwachpunkte im Rechnungswesen jeder Branche der Volkswirtschaft. Zudem weiss ich wie Börsen funktionieren, Verbände, Systeme in jedem Bereich der Wirtschaft. Weiter: Bilanzanalyse, Fusionen, Sanierungen, Gründungen sämtlicher Gesellschaftsformen, Liquidationen, Going public, Konsolidierungen, Bewertung von Unternehmen als Ganzes etc. Es gibt nichts im Bereich von Accounting und Wirtschaft, das mir fremd wäre und was ich nicht kapieren könnte. Insbesondere kenne ich auch alle Steuersysteme der Welt, die Sozialsysteme, Pensionskassen, Alters- und Gesundheitsvorsorge, Mehrwertsteuern, Doppelbesteuerungsabkommen und alle Tricks mit Steuerbetrug mittels Bankgeheimnis, Steuerhäfen wie Schweiz, Liechtenstein, Monaco, Jersey, Karibische Inseln, Singapur, Hongkong etc. Kurz: Im Bereich Unternehmen und ihrer Mechanismen, gibt es praktisch nichts, was ich nicht wissen könnte.

 

 

Sprachen

 

Natürlich können andere Menschen auch Sprachen schreiben. Zumindest die eigene Muttersprache. Doch Hand aufs Herz: Wer ist nur schon fähig, fehlerfrei einen Brief zu schreiben oder einen komplexeren Text in einer Zeitung richtig zu lesen und zu interpretieren? Und wer könnte ein ganzes kluges Buch schreiben? Nur ganz Wenige. Zudem habe ich zwei Fremdsprachen gelernt, und zwar richtig, mit Auszeichnung auf höchstem Niveau: Chambre der Commerce de Genève und das Proficiency of Cambridge, und zwar auf höchstem Niveau im Vergleich mit den Anderen. Und da rede ich mit Typen, die höchstens einige Hollywood-Brocken an Englisch verstehen und in Französisch in Paris vielleicht noch nach einer Strasse fragen - und dann dreist behaupten, sie beherrschten eine Fremdsprache. Wie soll man da solches Wissen einordnen? Ist ein Mensch, der drei Sprachen völlig beherrscht in Wort und Schrift, doppelt so wissend (nicht intelligent) wie jener, der noch nicht mal die Muttersprache meistert? Eine Frage der Interpretation, denn es ist schon nicht einfach, nur schon die eigene Sprache zu erlernen - und zwar auf höchstem Niveau und nicht nur auf einem Level, ausreichend, um die Preisschilder im Warenhaus lesen zu können und jeden Artikel höherer Ordnung weg zu schmeissen, mit der Ausrede, er sei nicht "interessant".

 

 

Wirtschaft

 

Die Prinzipien der Volks- und Betriebswirtschaft sind mir alle völlig bekannt. Ich habe die Prinzipien von Machiavelli, Smith, von Hayek, Keynes, Friedman, Foucault und alle anderen studiert und alle Denkfehler und Spätfolgen von Denkfehlern in meinen Büchern festgehalten. Ich verstehe die Gesetze von Deflation und Inflation und Massenwirkungen von Fehlentscheiden. Kein einziger Regierungschef der Welt hat auch nur einen Zehntel des Durchblickes in diesen Dingen, wie ich ihn habe. Sämtliche Parlamente der Welt sind voll von Idioten des Nichtswissens, die noch nicht einmal die primitivsten Aussagen der Wirtschaftstheoretiker kapieren könnten. Es gibt keine Nachricht in Zeitungen, TV, Radio, idiotischen Sachbüchern, deren Falschheit und Irrtümer mir nicht sofort klar wäre. Die Welt wird wirtschaftlich von Vollidioten verwaltet, auch die Konzernchefs sind absolut von der Rolle, sie waren übrigens völlig abhängig von meinem Urteil, um überhaupt eine Generalversammlung durchführen zu können - dasselbe gilt für Rechtsanwälte - auch die besten ihrer Zunft. Und dies ist erst etwa ein Drittel dessen, was hier auch noch zu sagen wäre zum Thema Wirtschaft. Die Wirtschaftstheorien von Smith, von Hayek, Weber, Marx, Keynes, Friedman etc. sind voller Denkirrtümer und haben tatsächlich bei konsequenter Anwendung zum Kollaps jedes wirtschaftlichen Systems geführt.

 

 

Massen und Zahlen

 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Menschen, und zwar sozusagen ALLE, keine Vorstellung von Massengesetzen und hohen Zahlen machen können. Kein Mensch weiss wirklich, was eine Million, eine Milliarde, eine Billion etc. ist. Er müsste Vergleiche anstellen können, um die Grössenordnungen zu erkennen. Kein Mensch weiss, was es wirklich bedeutet, wenn man sagt: Die erste Milliarde der Menschheit war erreicht zu Beginn des 19. Jahrhunderts, die zweite zu Beginn des 20. Jahrhunderts und dann wurden die Perioden immer kürzer, die siebte Milliarde wird 2011 erreicht sein. Was bedeuten solche Massen für den Planeten, die Ernährung, den Ressourcen-Verschleiss, die Natur, die Qualität von Luft und Wasser, die Überlebensfähigkeit des Homo non-sapiens? Keinen Menschen scheint dies zu kümmern. Bei mir ist es einer der Hauptinteressen meiner Bücher: Wann kippt ein System aufgrund von hohen Zahlen und Massen? Wer im Hirn nicht fähig ist, vernetzt zu denken, weiss gar nichts von Wirklichkeit.

 

 

Philosophie

 

Es gibt wohl einige Menschen, die sich mit Philosophie beschäftigen und zwar als Spezialwissen in ihrem Hirn. Doch kein Mensch ist fähig zu sehen, dass - wo in der Philosophie sich alles dreht um Menschen, Behaviourism, 'Was man ist and was man hat', Glück, Erfolg, Leben und Tod und Schicksal - eine solche Philosophie absolut wertlos ist. Damit erklärt man nur das anscheinend Seiende. Nichts ist getan im Hinblick auf das Erkennen von Denkfehlern und Irrtümern und Einseitigkeiten in sämtlichen Theorien seit Plato über Kant, Nietzsche, Sartre bis Habermas, im Hinblick auf die Erkenntnis, dass eigentlich die Natur oder der Planet Erde das Verhalten der Menschen schon immer diktiert haben. Wer sich nicht an die Naturgesetze und deren Limiten hält, ist schon verreckt. Dass dazwischen auch noch ein schönes Leben für die Reichen und Schönen möglich ist, ist eine verdummende Binsenwahrheit, die eigentlich kein Schwein interessieren sollte. Und so besteht Literatur und der Kunstbetrieb, genau so wie das Philosophische, ausschliesslich aus menschentümelnden Blödsinn einer unglaublichen Oberflächlichkeit im Denken, die als grandios zu bezeichnen ist. Alle Philosophen haben viel zu kurz gedacht, ihre Ursachen-Wirkungsketten des Denkens wurden immer dort abgebrochen, wo die Sache drohte, interessant zu werden. Nicht so in meiner Literatur. Hier wird schlicht alles und sämtliche Querverbindungen im Rahmen von Sprache geschildert, soweit Schriftlichkeit und Sätze es überhaupt zulassen, höchst komplexe Gedankengebäude in Wort und Schrift zu fassen. Und davon sollen die berühmten 99,999 Prozent der Menschen auch nur schon eine Ahnung haben?

 

 

Geo-Politik

 

Die meisten Menschen interessieren sich einen Deut um die Situation der ausser Rand und Band geratenen Ökosphäre der Erde und warum dies geschehen konnte, alle reden vom sogenannten Klimawandel und meinen das immer grösser werdende "Verrücktspielen" des Wetters einer total ausser Balance geratenen Ökosphäre. Auch die Limiten im Abbau und Rest-Ressourcen an Energie- und anderen Rohstoffen, ist allen Menschen ein Buch mit 7 Siegeln. Mir hingegen war schon als Kind klar, dass die Missachtung der Limits of Growth und des Verbrauchs der Weltschätze innerhalb von nur 10 Generationen einerseits die Umwelt vernichtet und dann auch die Zukunfts-Menschheit. Ich sah dies glasklar, lange bevor der blöde "Club of Rome" sich Gedanken machen wollte, über das Elend, dass Menschen nicht ewig die Umwelt vergiften könnten, indem sie leben, als hätten wir 10 Planeten noch vorrätig.

 

In der Geo-Politik stelle ich immer wieder fest: Fast alle Menschen kümmern sich um die eigene Sippe, die eigene Nation - noch lieber das eigene Dorf. Was jenseits von Grenzen stattfindet, findet wirklich geistig nur am Rande statt. Bei mir ist das Gegenteil der Fall: Ich foutiere mich um die verblödenden Grundsätze der Politik in der Schweiz, wo alle von Tag zu Tag noch dümmer zu werden drohen. Die reale Musik wird weltweit gespielt, in den USA, China, Russland, Afrika, in den Ozeanen, in den Urwäldern, in den Mega-Städten, im Zusammenspiel aller Kräfte von Vollidioten der Politik, die alle keine Ahnung von den Spätfolgen ihres unglaublich oberflächlichen Denkens haben. Noch nicht einmal Typen wie Obama, Putin, Merkel und andere Schein-Denker des Politischen, haben wirklich eine Ahnung von Geo-Politik. Sie alle vertreten ihre Interessen auf geistiger Grundlage von Systemen und Theorien, die dümmer und einfältiger niemals sein könnten - und merken es zu keiner Sekunde ihrer Regierungstage. Es ist ein Witz, dass das gegenwärtige Chaos der Menschen von Dummköpfen regiert wird, von protzenden Selbstdarstellern, die vom Seienden noch nicht einmal einen Zehntel kapieren, geschweige sich wirklich um etwas Anderes sorgen würden als um ihre Wiederwahl.

 

 

Journalistik

 

Es ist unglaublich, auf welch tiefem Niveau die Redaktoren und Journalisten, genau so wie die Literaten, über Politik, Wirtschaft, Kultur und dem ganzen Rest schreiben. Da ist meine GAZETTE geradezu eine Fundgrube an tieferem Wissen und Allgemeinkultur. Ich kann keine Zeitung aufschlagen, keine TV- oder Radio-Sendung sehen und hören, ohne mich grauenhaft aufzuregen über die Oberflächlichkeit des Denkens. Alles nur Nachvollzug von Geschehenem, eine reine "Was ist?"-Welt, keine Analyse, kein Tiefblick, kein Hintergrund wird verstanden und somit erklärt, keine Ursachen erkannt - alles Gemeinplätze vom gemeinsten. Es ist unglaublich, was hier als "Wissen" präsentiert wird. Ein Lamentieren über die Zustände in der Dritten Welt ohne auch nur ein einziges Mal das Wort "Bevölkerungsexplosion" oder andere Begriffe des Machbaren und eben Nicht-Machbaren zu nennen. Ein Geheule um einen Wirtschafts-Crash, den mit Ausnahme von Delavy kein einziger Mensch richtig darzustellen in der Lage war. Die Umweltproblematik wird beschrieben, als wenn alle kommenden Kollapse schon gemeistert wären, als wenn heute nicht noch mehr Vernichtung betrieben würde, als je zuvor. Tagespolitik vom gemeinsten wird vorgeführt als Zirkus äusserster Wichtigkeit. Keiner merkt, dass diese Schallplatte einen Sprung hat und ewig in der gleichen Rille dreht. Was wichtig ist, wird klein geredet und was banaler Unsinn ist, wird hochgejubelt. Alles ein Zirkus des Banalen, Unwichtigen, Blödsinnigen. Da wird ein Watergate-"Skandal" auf die gleiche Stufe gehievt oder noch höher, als der Wahnsinn des Neo-Liberalismus von einigen Juden an der Wall Street, aufgrund eines sämtliche Bewohner der Erde in die Armut treibenden Fakts. Auch dass in den USA hauptsächlich die Juden, natürlich nicht sie allein, genau so ein Drama erwirkt haben, wie 6 Mio. Idioten in Israel mit 1500 Mio. Arabern und Islam-Nationen, wird verlogen kommuniziert. Ein Medien-Markt, der ausschliesslich aufgrund von Geldmacht, à la Murdoch und Berlusconi, funktioniert, kann man getrost down the Drain, den Orkus runterknallen. Es ist kein Verlust, schon gar nicht im richtigen Denken.

 

 

Ökologie

 

Ich darf von mir ohne weiteres behaupten, im Alter von 10 Jahren mehr gewusst zu haben von Umweltschutz und der späteren Vernichtung des Planeten Erde als der "Club of Rome", der IPCC und alle Wissenschafter der Welt zusammengenommen. Und ich kann diesen Blödsinn beweisen: Als der "Club of Rome" seine "Grenzen des Wachstums" herausbrachte, war ich wahnsinnig erbost. Ich erkannte sofort, dass die denkerische Stossrichtung nicht die Vernichtung der Erde war, sondern allein die Sorge, die Menschheit könnte sich nicht ewig wahnsinnig benehmen, weil die Rohstoffe und die Energiestoffe fehlen könnten. Noch schlimmer die IPCC, die jetzt noch behauptet, mit einigen Retuschen könnte noch die Erde, das Wasser, die Atmosphäre, die Menschheit gerettet werden und ein ganz normales Leben auf diesem Planeten ermöglicht, wenn einige Prozente am Wahnsinn korrigiert würden. Dieser Irrtum ist dermassen hanebüchen, dass mir die Sprache wegbleibt. Was auch immer gekommen ist von der Wissenschaft und der Philosophie, und damit auch in Wirtschaft und Politik, war die Ermöglichung einer Weichenstellung in Richtung einer Totalvernichtung eines total verletzlichen Planeten. Und genau dies war mir klar als 10-jähriges Kind, weil mir damals schon die Massengesetze und die Regeln der "grossen Zahl" absolut verständlich waren. Eigentlich lernte ich alles über Wirtschaft, Politik, Philosophien etc. nur deshalb, weil mir der Niedergang der Menschheit im 21. Jahrhundert bereits im Jahr 1955 klar war. Es konnte niemals anders sein, ausser im Jahr 1975, des "point of no return", hätten alle Kräfte der Welt Gegensteuer gegeben und mit  allen Mitteln und einer neuen Philosophie des Machbaren die Vernichtung eines Planeten gestoppt. Ab 1975 bis heute ist das exakte Gegenteil geschehen. Die Menschheit hat mit aller Macht die zukünfitgen Generationen vernichtet. Und noch immer hat bis heute kein Mensch diesen Zustand kapiert.

 

 

Das Allgemeine

 

Alle Intelligenz und alles Wissen sind völlig nutzlos, wenn die Grundlagen des Denkens falsch sind. Konkretes Denken geht niemals, wenn nicht gleichzeitig abstrakte Vorstellungen von Sein und Haben ebenfalls durchdacht werden. Wer immer nur das pragmatische Sein als Richtschnur nimmt, anstelle von langen und komplexen Ursachen-Wirkungsketten unter Einbezug aller Dinge in Politik, Philosophie, Wirtschaft, Wissenschaft, Ökologie und Kultur, weiss und erkennt im Prinzip gar nichts.

 

Solche Machtmenschen und Wissenschafter sind blind und taub der realen Welt gegenüber - und je weniger sie wissen, umso berühmter werden sie, weil ja das gemeine Volks nur Einfachheiten begreift, ebenso wie die Komitees von Dynamitpreisen aus Oslo oder Stockholm oder Ehrenmitglieder an Universitäten. Man könnte es auf den wahren Punkt bringen: Idioten zeichnen andere Idioten aus. Es ist unglaublich, auf welch tiefem Niveau des Geistes die Menschheit als Ganzes zu funktionieren hat.

 

Alle pflegen ein Berufswissen, ein Spezialwissen in der Wissenschaft, eine Fähigkeit in der Kunst, aber nur eine einzige, und bilden sich ein, "wissend und intelligent" zu sein - und auch hier muss man relativieren:

 

Ein van Gogh konnte schliesslich nur malen und zwar nur van Gogh-Malerei. Dasselbe gilt für die Höchsten im Geiste wie Bach, Mozart, Dante, Shakespeare, Kafka etc. Sie konnten nur Spezialgebiete beackern: Klassikmusik im Bereich Bach oder Mozart allein, Literatur vom Feinsten, aber nur in einer einzigen Sprache, eben jener von Dante oder Shakespeare. Dass Andere dies nicht können, macht allein den Unterschied. Und der Gegenstand ihres Denkens war meist hanebüchen: Menschenverhalten, Liebschaften, Fehlverhalten von Politikern und anderen Schweinen - alles wiedergegeben in einer nur dem Dichter zugänglichen Kunstsprache. Was soll hier so toll sein?

 

Keiner hat die Gesamtheit der Verhältnisse auf dem Planeten, des Sonnensystems, des Universums begreifen wollen und können. Eine vernünftige Interpretation von Gott, Ewigkeit der Zeit und Unendlichkeit des Raumes, von Sein, vom Sinn des Lebens (nicht der Alltagsblödsinn von Gefühlen und irren Verhaltensweisen vom Tier "Mensch" ist hier gemeint), vom Wesen von Konsum, Verbrauch, globale Verhaltensstörungen, psychologische und reale Fehlverhalten einer irren Spezies, Irrtümer in Wirtschaftstheorien und Philosophien? Fehlanzeige. Kein Denker hat sich vor René Delavy wirklich mit solchen umfassenden Denkmodellen herumgeschlagen. Akzeptieren und bewundern falscher "Grössen" war einfacher, als die offensichtliche Fehlleistung eines Zu-kurz-Denkens begreifen zu wollen.

 

Es gab wohl viele gute Denkansätze und Theorien, die aus heutiger Sicht beim Niedergang der Menschheit und des Planeten aber ihre Limiten schonungslos aufzeigen müssen. Vielleicht hatten die Alten Griechen noch gute Ansätze im fundamentalen Denken - doch jene fanden eine Welt vor, die im Altertum noch unglaublich einfach und unchaotisch war.

 

Natürlich geht hier nun ein Aufschrei durch die Gegend: "So blöd waren die Denker und Wissenschafter und Philosophen nun auch wieder nicht." Blödsinn: Genau so blöd waren sie alle. Sie pflegten ihre kleinen Gärtchen, ihre Berühmtheit, ihre Kasse und ihren Nachruhm, und  sonst gar nichts.

 

1000 Mal intelligenter und wissender als alle Anderen?

 

Reine Interpretationsfrage. Im Wissen sicherlich, bezüglich Intelligenz ist dies nicht möglich, höchstens dass ich einen 1000 x gescheiteren Weg des Denkens gegangen bin, als beinahe alle anderen Menschen. Dies gilt mit Sicherheit in Anbetracht der normalen Berufsmenschen, die sich nur um ihr Einkommen kümmern, einige Alltagsweisheiten beherrschen, jeden Blödsinn in den Tagesschauen eins-zu-eins akzeptieren, keine grenzüberschreitende Wissensbereiche pflegen und auch sonstwie ziemlich abgelöscht durch das komplexe Chaos des Seienden sich durchträumen und glauben, dies jetzt sei Wirklichkeit, die Realität des Seienden, so sei eben das Leben.

 

Am Beispiel des oberflächlichen Luxus und der Dummheit eines Schweizer Volkes, das die explodierenden Armen in der Dritten Welt, also die Welt, die wir in einigen Jahren überall haben werden, einfach nicht so recht kapieren könnten, lässt sich die Sache klarer erfassen - denn nicht wahr, das "wahre Leben" ist jenes der geistig minderbemittelten Gleichgültigkeits-Völker in den USA, in Europa und auf den Partys der Reichen und Schönen.

 

Schlussfolgerung

 

Es muss herrlich sein, Nichts-Wissender zu sein! Und dann noch beleidigt, wenn man einem Wissenden begegnet und dieser sich die Mühe nimmt, seine Geisteswelt erklären zu wollen.

 

Eigentlich schreibe ich dies hier nur, um selbst einen Überblick zu erhalten. Ich wurde sooft in meinem Leben beleidigt, dass mich das Beleidigt-Sein der Wenig-Denker kaum mehr berühren kann.

 

Es ist ohne Zweifel angenehm, dumm zu sein. Doch ein dummer Mensch hat in Tat und Wahrheit niemals richtig gelebt, sondern nur während eines Blitzschlages, einer Nano-Sekunde, auf einem Nichts, einem unbekannten Planeten dahinvegetiert - wie jedes andere Tier auch.

 

Wer dies Leben und Wissen nennt, darf dies tun. Doch niemals darf ein solcher Schein-Mensch einen Wissenden deshalb beleidigen, weil dieser wissend ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

print 5. Teil - PLADESNIEKANT II - In process ab Mai 2009print